Gemeinsam mit den 640 Einstellungen im März haben 2026 bereits knapp 1.400 Polizeianwärter ihren Dienst in Bayern angetreten
Die Bayerische Polizei hat personellen Zuwachs erhalten. Zum 1. September 2026 haben rund 750 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung oder ihr Studium begonnen. Gemeinsam mit den Neueinstellungen im Frühjahr starteten damit in diesem Jahr bereits knapp 1.400 Polizeianwärter ihre berufliche Laufbahn bei der Polizei.

Wie das Bayerische Innenministerium mitteilt, sollen die Nachwuchskräfte nach Abschluss ihrer Ausbildung die Polizeidienststellen im gesamten Freistaat verstärken.
Rund 660 angehende Polizeimeister
Von den rund 750 neuen Nachwuchskräften beginnen etwa 660 eine Ausbildung zum Polizeimeister in der zweiten Qualifikationsebene.
Die Ausbildung findet an den Standorten der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Eichstätt, Nürnberg, Königsbrunn, Dachau, Sulzbach-Rosenberg und Nabburg statt.
Weitere rund 80 Nachwuchskräfte absolvieren ein Studium zum Kommissar. Sie studieren an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Fachbereich Polizei. Die Studienstandorte befinden sich in Fürstenfeldbruck, Sulzbach-Rosenberg und Kastl.
Knapp 1.400 Einstellungen im Jahr 2026
Bereits im März hatten 640 Polizeianwärter ihren Dienst bei der Bayerischen Polizei angetreten. Zusammen mit den Neueinstellungen im September kommt der Freistaat damit 2026 auf knapp 1.400 Nachwuchskräfte.
„Nach ihrer Ausbildung werden die Nachwuchskräfte die Polizeidienststellen in ganz Bayern verstärken und damit einen wichtigen Beitrag für noch mehr Sicherheit leisten“, erklärte Innenminister Joachim Herrmann.
Rund 7.000 Bewerbungen für die Ausbildung
Das Interesse an einer Laufbahn bei der Bayerischen Polizei bleibt nach Angaben des Innenministers hoch. Für den Einstellungstermin im September gingen rund 7.000 Bewerbungen für die Ausbildung in der zweiten Qualifikationsebene ein.
Für das Auswahlverfahren zum Kommissarstudium mit Studienbeginn im September 2026 beziehungsweise im März 2027 lagen weitere rund 2.800 Bewerbungen vor.