Übergabe des Kunstwerks „Chromatische Variationen“ im Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt durch die plener stiftung an den Förderverein
Das Ehepaar Dr. Gesine und Dr. Hans-Ulrich Plener (Mitte) mit Stefan Stapf, 1. Vorsitzender des Fördervereins des Leopoldina-Krankenhauses (links) und Jürgen Winter, Geschäftsführer des Leopoldina-Krankenhauses (rechts) bei der offiziellen Übergabe des Kunstwerkes. Foto: Julia Schüler

Farben als Lebensimpuls: plener stiftung schenkt dem Leopoldina-Krankenhaus Kunstwerk von Emil Kiess

Schweinfurt -

Eine besondere Geste kultureller Verbundenheit: Die plener stiftung, vertreten durch Dr. Gesine und Dr. Hans-Ulrich Plener, hat dem Förderverein des Leopoldina-Krankenhauses das Triptychon „chromatische – bunte, farbige Variationen“ des renommierten Künstlers Emil Kiess übergeben.

Für Dr. Hans-Ulrich Plener, gebürtiger Schweinfurter, schließt sich damit ein persönlicher Kreis. Das Werk befand sich lange im Familienbesitz, wurde später von der plener stiftung erworben und aufwendig restauriert.

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Farbe als Hoffnungsträger

Die Entscheidung, ein Kunstwerk dieser Art einem Krankenhaus zu schenken, mag ungewöhnlich erscheinen. Doch Dr. Gesine und Dr. Hans-Ulrich Plener, die lange eine Apotheke in Tuttlingen betrieben, wählten diesen Ort ganz bewusst:
„Wir möchten den bleigrauen Alltag mit der Welt der Farben am Abend erhellen, um Kraft für das Morgen zu gewinnen“, erklärte Dr. Plener bei der feierlichen Übergabe.

Er dankte allen Beteiligten, insbesondere dem Förderverein mit seinem Vorsitzenden Stefan Stapf, für die Unterstützung und Umsetzung des Projekts.

Stapf zeigte sich bei der Übergabe tief bewegt:

„Kunst im Krankenhaus ist mehr als nur Dekoration – sie schafft Begegnung, schenkt Ruhe und manchmal auch Trost. Nicht nur für Patientinnen und Patienten, auch für die Mitarbeitenden.“

Das rund 90 cm x 3 m große Triptychon hat inzwischen einen würdigen Platz im 8. Stock des Leopoldina-Krankenhauses, nahe dem Skycafé Leoncino und dem großen Konferenzsaal, gefunden.

Zum Künstler Emil Kiess

Der 1930 geborene Künstler Emil Kiess zählt zu den bedeutenden Vertretern der deutschen Nachkriegsmalerei und ist bis heute aktiv. Seine Werke beschäftigen sich intensiv mit Farbe, Licht und Raumwirkung.
In seinen Kompositionen erforscht er die emotionale Kraft von Farbtönen und schafft leuchtende, meditative Farbwelten, die Ruhe und Energie zugleich vermitteln.

Mit dem im Leopoldina-Krankenhaus präsentierten Triptychon findet seine künstlerische Idee – Farbe als Lebensimpuls – einen besonders passenden Ort.

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