Frisches Sushi-Nigiri mit Lachs, Thunfisch, Garnele, weißem Fisch und Aal auf Holzbrett – Symbol für Sushi-Qualität

Schon gewusst? Was bedeutet Sushi-Qualität?

Region - Der Begriff „Sushi-Qualität“ wird oft von Fischhändlern verwendet. Er kennzeichnet besonders hochwertigen Fisch, der roh gegessen werden kann. Gesetzlich geschützt ist der Begriff jedoch nicht. Für Fisch, der roh verzehrt werden soll, gibt es klare Hygienevorschriften: „Er muss vorher mindestens 24 Stunden bei minus 20 Grad Celsius tiefgefroren sein“, sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. So können Parasiten zuverlässig abgetötet werden. Die Vorgaben sind in einer EU-Verordnung zu Lebensmitteln tierischen Ursprungs genau geregelt. Nur wenn der Fisch richtig tiefgefroren war, kann er ohne Infektionsrisiko roh oder fast roh gegessen werden.

Wann sollte Fisch durchgegart werden?

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Im Zweifelsfall sollte Fisch immer vollständig durchgegart werden. Dies gilt für die meisten Produkte aus der Frischfischtheke und vorverpackten Fisch aus dem Kühlregal. Auf das Garen kann nur verzichtet werden, wenn ein klarer Hinweis auf die Eignung zum Rohverzehr vorhanden ist – etwa „Sushi-Qualität“. Auch selbst gefangener Fisch sollte immer durchgegart werden, besonders wenn er nicht ausreichend tiefgekühlt wurde.

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20. Januar 2026

BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Lindörfer zum Krisenmanager berufen – Rettungsdienstleiter Florian Biber übernimmt Stellvertretung Der Kreisvorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes, Holger Merz, hat den BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Lindörfer offiziell zum Krisenmanager des Kreisverbandes Schweinfurt berufen. Unterstützt wird er dabei von Florian Biber, Leiter Rettungsdienst, der zum stellvertretenden Krisenmanager ernannt wurde. Beide übernehmen damit zentrale Führungsrollen zur organisatorischen und strategischen Bewältigung besonderer Lagen. Die Berufung erfolgt auf Grundlage der Krisenmanagement-Vorschrift (K‑Vorschrift) des Deutschen Roten Kreuzes, die die Aufgaben des Krisenmanagers klar definiert. Dazu zählen insbesondere der Aufbau und die Leitung eines Krisenstabs, die Analyse und Bewertung von Gefährdungslagen, die Sicherstellung der Einsatz- und Leistungsfähigkeit des Verbandes in außergewöhnlichen Situationen, die Koordination interner und externer Kommunikation sowie die Durchführung von Übungen zur Verbesserung der Krisenbewältigung. Zudem arbeitet der Krisenmanager eng mit Behörden und Partnerorganisationen wie Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz zusammen. Vor dem Hintergrund der aktuellen internationalen Lage – geprägt von geopolitischen Spannungen, hybriden Bedrohungen, Cyberrisiken und extremen Wetterereignissen – gewinnt professionelles Krisenmanagement zunehmend an Bedeutung. Der BRK-Kreisverband Schweinfurt stärkt mit der Führungsstruktur seine Fähigkeit, auf komplexe Schadenslagen schnell, strukturiert und verlässlich reagieren zu können. Gleichzeitig setzt der Kreisverband ein deutliches Signal in Richtung Bevölkerungsschutz und Resilienzaufbau. Ziel ist es, die eigene Einsatzfähigkeit weiter zu erhöhen, die Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern auszubauen und die Selbsthilfefähigkeit der Menschen in Stadt und Landkreis Schweinfurt nachhaltig zu fördern. Thomas Lindörfer betont: „Resilienz ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Wir müssen als Hilfsorganisation, aber auch als Gesellschaft, widerstandsfähiger werden – strukturell, organisatorisch und persönlich.“ Sein Stellvertreter Florian Biber ergänzt: „Der Rettungsdienst ist oft der erste Ankerpunkt in Krisen. Durch klare Zuständigkeiten und vorausschauende Planung können wir unsere Region noch besser schützen.“ Mit der Ernennung von Lindörfer und Biber unterstreicht der BRK-Kreisverband Schweinfurt seine Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung und stellt die Weichen für ein starkes, zukunftsfähiges Krisenmanagement in der Region.

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