Eichenprozessionsspinner an Baum in Schweinfurt mit Nest und Raupen – Gesundheitsgefahr durch Brennhaare in Grünanlagen
Ein Nest des Eichenprozessionsspinners an einem Baum in einer Grünanlage: Die Raupen stellen durch ihre Brennhaare eine gesundheitliche Gefahr dar. Symbolfoto: KI-generiert

Schweinfurt – Stadt bekämpft Eichenprozessionsspinner in Grünanlagen

Schweinfurt -

Die Stadt Schweinfurt ergreift erneut Maßnahmen gegen die Ausbreitung der gesundheitsgefährdenden Raupen. In der Zeit von Montag, 20. April, bis Donnerstag, 23. April, werden in städtischen Grünanlagen gezielte Bekämpfungsmaßnahmen durchgeführt.

Dabei kommt ein Biozid mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis zum Einsatz, das speziell zur biologischen Schädlingsbekämpfung verwendet wird. Ergänzend setzt die Stadt auf Nützlinge wie Nematoden, um die Population des Eichenprozessionsspinners nachhaltig einzudämmen.

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Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Konzepts, zu dem auch das Anbringen von Fledermaus- und Vogelnistkästen gehört. Ziel ist es, die natürliche Regulierung der Raupen zu fördern und gleichzeitig die Sicherheit für Besucher der Grünanlagen zu erhöhen.

Hintergrund der Aktion ist die erhebliche Gesundheitsgefahr, die von den Raupen ausgeht. Die feinen Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können bei Kontakt Hautausschläge, Bindehautentzündungen sowie asthmaähnliche Beschwerden verursachen.

Die Stadt Schweinfurt appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, betroffene Bereiche während der Maßnahmen zu meiden. Insbesondere Eichenbäume, an denen das Mittel ausgebracht wird, sollten nicht betreten oder berührt werden.

Sobald das eingesetzte Mittel vollständig angetrocknet ist, können die Grünanlagen jedoch wieder ohne Einschränkungen genutzt werden.

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