Klimaschutz in Schweinfurt: Visualisierung der CO2-Reduktion der Stadtwerke Schweinfurt seit 2021 um 49 Prozent mit erneuerbaren Energien
Die Stadtwerke Schweinfurt haben ihre Treibhausgasemissionen seit 2021 deutlich reduziert und treiben den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent voran. Symbolfoto: KI-generiert

Schweinfurt: Stadtwerke senken CO₂-Emissionen seit 2021 um 49 Prozent

Schweinfurt -

Die Stadtwerke Schweinfurt treiben ihren Klimaschutz konsequent voran und erreichen einen wichtigen Meilenstein: Laut aktueller Klimabilanz 2024 konnte der Konzern seine Treibhausgasemissionen seit dem Basisjahr 2021 um rund 49 Prozent reduzieren.

Im Jahr 2021 lagen die Emissionen noch bei 233.323 Tonnen CO₂-Äquivalent. Bis 2024 sank dieser Wert auf 118.154 Tonnen. Damit haben die Stadtwerke ihr selbst gesetztes Zwischenziel nahezu erreicht, die Emissionen bis 2030 zu halbieren.

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Ein großer Teil der bilanzierten Emissionen entsteht nicht direkt im eigenen Betrieb, sondern entlang der Lieferkette – insbesondere durch die Versorgung der Kunden mit Strom, Gas und Wärme. Diese sogenannten indirekten Emissionen werden dennoch dem Stadtwerke-Konzern zugerechnet.

Ökostrom und eigene Energieerzeugung als zentrale Faktoren

Ein wesentlicher Hebel für die Reduktion ist die Umstellung privater Stromkunden auf Ökostrom. Dadurch konnte die CO₂-Belastung aus der Strombelieferung deutlich gesenkt werden.

Parallel bauen die Stadtwerke ihre eigene Energieerzeugung weiter aus. Photovoltaik-Anlagen auf verschiedenen Liegenschaften liefern zunehmend Solarstrom direkt vor Ort und reduzieren den Bedarf an externem Netzstrom.

E-Busse und Fernwärme stärken Klimabilanz

Auch im öffentlichen Nahverkehr wird der Klimakurs sichtbar: Mehr als die Hälfte der Busflotte fährt bereits emissionsfrei. Unterstützt wird der Betrieb durch einen eigenen Ladepark sowie ein intelligentes Lademanagementsystem.

In der Wärmeversorgung setzen die Stadtwerke verstärkt auf Fernwärme. Mit einem Primärenergiefaktor von 0,22 liegt sie deutlich unter den Werten von Heizöl oder Erdgas (jeweils etwa 1,1) und gilt damit als besonders klimafreundlich.

Ziel: Klimaneutralität bis 2035

Langfristig verfolgen die Stadtwerke Schweinfurt das Ziel, bis 2035 vollständig klimaneutral zu werden. Grundlage ist eine umfassende Dekarbonisierungsstrategie, die regelmäßig überprüft und angepasst wird. Nicht vermeidbare Emissionen sollen künftig kompensiert werden – im Fokus stehen jedoch weiterhin Vermeidung und Reduktion.

Zusammenarbeit im Klimaschutz-Netzwerk

Zur Stärkung ihrer Aktivitäten haben die Stadtwerke gemeinsam mit weiteren Energieversorgern die „Stadtwerke-Initiative Klimaschutz“ gegründet. Ziel ist es, Maßnahmen zu bündeln, Emissionen systematisch zu reduzieren und Ressourcen effizient einzusetzen.

„Klimaschutz geht uns alle an. Gemeinsam wollen wir den Klimaschutz vor Ort mitgestalten und die Klimaschutzziele in der Region umsetzen“, erklärt Geschäftsführer Thomas Kästner.

Mehr zum Klimaschutzprogramm der Stadtwerke Schweinfurt:
https://www.stadtwerke-sw.de/klimaschutz

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