Der 17-Jährige von der Turngemeinde Schweinfurt gewinnt in Samarkand Silber an Brett 4 und erreicht mit der deutschen Mannschaft Platz zehn.
Für David-Andrei Valean ist die 3rd FIDE Chess Olympiad for People with Disabilities im usbekischen Samarkand mit einem besonderen Erfolg zu Ende gegangen. Der 17-jährige Schachspieler und Trainer der Turngemeinde Schweinfurt 1848 e. V. gewann in der Einzelwertung an Brett 4 die Silbermedaille.

Als jüngstes Mitglied des deutschen Fünferteams trug Valean zudem dazu bei, dass die deutsche Mannschaft unter 41 teilnehmenden Teams einen starken zehnten Platz erreichte.
Deutschland startet mit zwei Siegen
Die Olympiade wurde vom 11. bis 17. September 2026 in Samarkand ausgetragen. Insgesamt standen sieben Runden auf dem Programm.
Die deutsche Auswahl startete mit zwei Siegen in das Turnier. Es folgten zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. In der abschließenden Runde setzte sich Deutschland mit 3:1 gegen Venezuela durch und sicherte sich damit Platz zehn in der Mannschaftswertung.
4,5 Punkte aus sechs Partien
Für Valean verlief das Turnier auch in der Einzelwertung erfolgreich. Er kam in sechs der sieben Runden zum Einsatz und erzielte dabei 4,5 Punkte.
Mit einer Turnierleistung von 2141 Elo belegte er in der Wertung an Brett 4 den zweiten Platz und gewann damit die Silbermedaille.
Besonders spannend wurde es in der letzten Runde gegen Venezuela. Valean benötigte einen Sieg, um seine Medaillenposition abzusichern. Dies gelang ihm und machte den internationalen Erfolg perfekt.
Spieler und Trainer bei der TG Schweinfurt
Bei der Turngemeinde Schweinfurt ist Valean nicht nur selbst als Spieler aktiv. Als Schachtrainer gibt er sein Wissen und seine Begeisterung für den Sport auch an andere Vereinsmitglieder weiter.
Für die TG Schweinfurt ist die Silbermedaille ihres jungen Trainers deshalb ein besonderer Erfolg. Der Verein gratuliert David-Andrei Valean zu seinem starken Abschneiden bei der internationalen Schach-Olympiade.
