Pflegekonferenz in Schweinfurt mit Oberbürgermeister Ralf Hofmann, Landrat Florian Töpper und Vertretern des Projekts digiDEM Bayern im Landratsamt Schweinfurt.
Bei der Pflegekonferenz im Landratsamt Schweinfurt diskutierten Vertreter aus Stadt und Landkreis gemeinsam über die Verbesserung der Pflegeversorgung und neue Angebote für Menschen mit Demenz. Im Bild (von links): Florian Weidinger (Projekt digiDEM Bayern), Oberbürgermeister Ralf Hofmann, Landrat Florian Töpper sowie Anja Lehmeyer und Janina Scheblein von der GesundheitsregionPlus. Foto: Andreas Lösch

Stadt und Landkreis Schweinfurt setzen auf bessere Pflegeversorgung

Die Pflegeversorgung in Stadt und Landkreis Schweinfurt weiter zu verbessern, bleibt ein zentrales Ziel der regionalen Akteure. Bei der inzwischen etablierten Pflegekonferenz der Region Schweinfurt kamen am 5. Mai 2026 im Landratsamt rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Pflegeeinrichtungen, Pflegekassen, Beratungsstellen und Krankenhäusern zusammen.

Unter dem Dach der GesundheitsregionPlus fand die Konferenz bereits zum vierten Mal statt. Erstmals leiteten der neue Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt, Ralf Hofmann, und Landrat Florian Töpper gemeinsam die Veranstaltung.

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Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen in der Pflegeversorgung, regionale Versorgungsdaten sowie digitale Unterstützungsangebote. Besonders intensiv beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Thema Demenz. Referent Florian Weidinger vom Projekt digiDEM Bayern stellte neue Erkenntnisse und regionale Angebote vor.

Bereits im vergangenen Jahr wurden mit Unterstützung der GesundheitsregionPlus Stadt und Landkreis Schweinfurt ein Demenz-Vortrag sowie zwei Screening-Tage organisiert. Ziel der Maßnahmen ist es, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen insbesondere im ländlichen Raum nachhaltig zu verbessern.

Aus den Erkenntnissen der Testtage entstand die Idee eines neuen Demenz-Wegweisers. Dieser wird künftig gemeinsam vom Pflegestützpunkt, der Fachstelle für pflegende Angehörige sowie der Gerontopsychiatrischen Vernetzung Main-Rhön erstellt und verteilt. Der Wegweiser soll Betroffenen und Angehörigen einen schnellen Überblick über Beratungsangebote, Kontaktstellen, digitale Hilfsmittel und regionale Unterstützungsangebote geben.

Die Verantwortlichen sehen darin einen wichtigen Schritt, um die Früherkennung zu stärken, die Informationslage zu verbessern und die Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz zu fördern.

Auch die Aktion „Post mit Herz“ wurde im Rahmen der Pflegekonferenz ausdrücklich gelobt. Die Initiative hatte im vergangenen Jahr zahlreichen Bewohnerinnen und Bewohnern stationärer Einrichtungen mit Weihnachtskarten eine besondere Freude bereitet. Die Aktion soll deshalb auch im Herbst 2026 erneut über soziale Medien und Pressearbeit beworben werden.

Die Pflegekonferenz verdeutlichte erneut, wie wichtig die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten ist, um die pflegerische Versorgung und Beratung in der Region Schweinfurt langfristig weiterzuentwickeln.

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