In ihrer Freizeit haben sie sich für andere Menschen, Tiere und die Gemeinschaft eingesetzt: 33 Schüler haben erfolgreich am Projekt „Freiwilliges Soziales Schuljahr“ teilgenommen. Bei einer feierlichen Veranstaltung erhielten sie nun ihre Zertifikate als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement.
Landrat Florian Töpper übernahm bereits zum dritten Mal die Schirmherrschaft für das Projekt. Er ließ es sich nicht nehmen, den Jugendlichen ihre Zertifikate persönlich zu überreichen.
Mindestens 60 Stunden ehrenamtlich tätig
Im Laufe des Schuljahres investierten die Teilnehmer mindestens 60 Stunden ihrer Freizeit in ein Ehrenamt. Die Einsatzbereiche waren vielfältig. Sie engagierten sich unter anderem bei der Feuerwehr, in der Kinderbetreuung, im Tierschutz, bei der Wasserwacht sowie in der schulischen Tutoren- und SMV-Arbeit.
In seinem Grußwort zeigte sich Landrat Florian Töpper beeindruckt von der Bandbreite der Tätigkeiten, die auf den Zertifikaten aufgeführt waren.
Schüler berichten über ihre Erfahrungen
Der Zehntklässler Lukas Müller nahm bereits zum dritten Mal am Freiwilligen Sozialen Schuljahr teil. Während der Zertifikatsverleihung berichtete er über seine ehrenamtliche Arbeit bei der Feuerwehr und der Katholischen jungen Gemeinde.
„Ich nehme schon zum dritten Mal teil. Meine Tätigkeiten bereichern mich sehr“, erklärte Müller.
Sophia Pfister war in diesem Schuljahr erstmals dabei. Sie engagierte sich in ihrer Kirchengemeinde und bei der Diakonie. Dort habe sie viele Erfahrungen gesammelt und nette Menschen kennengelernt. Im kommenden Schuljahr möchte sie erneut an dem Projekt teilnehmen.
Judith Neukirchner bedankte sich als Vertreterin der Diakonie stellvertretend bei allen Teilnehmern für die geleistete Arbeit. Auch Robert Jäger, Schulleiter des Celtis-Gymnasiums, zeigte sich erfreut darüber, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen und sich für die Gemeinschaft einsetzen.
Projekt gehört inzwischen zur Schulkultur
Das Freiwillige Soziale Schuljahr wurde 2023 von der Lehrkraft und Pfarrerin Angela Weigel sowie ihrem P-Seminar am Celtis-Gymnasium ins Leben gerufen. Kooperationspartner ist die Wilhelm-Sattler-Realschule, an der Alexandra Pistner-Ansorge das Projekt leitet.
Inzwischen gehört das Angebot fest zur Schulkultur beider Schweinfurter Schulen. Fachlich begleitet wird es von der Servicestelle Ehrenamt des Landkreises Schweinfurt, insbesondere durch Anne Königsmann.
Besondere Anerkennung für langjähriges Engagement
Neben ihren Zertifikaten erhielten die Schüler kleine Geschenke. Lukas Müller und Emelie Braun, die bereits zum dritten Mal teilnahmen, bekamen eine Powerbank mit der Aufschrift: „Du bewegst etwas. Danke für deine Energie!“
Auch Projektgründerin Angela Weigel wurde mit einer solchen Powerbank ausgezeichnet. Damit würdigten die Verantwortlichen ihre Arbeit und das Herzblut, das sie seit der Gründung in das Projekt investiert hat.
Mit ihrem Eintritt in den Ruhestand gibt Angela Weigel die Projektleitung ab. Künftig übernehmen Karina Nöller, die das Freiwillige Soziale Schuljahr bereits in den vergangenen beiden Jahren begleitet hat, und Monika Strobel-Braun die Verantwortung.
