Martin Thomann kehrt zu seinen Wurzeln zurück

Für Martin Thomann ist der 1. FC Schweinfurt 05 weit mehr als nur ein Fußballverein. Der gebürtige Dittelbrunner wurde bereits im Nachwuchs der Schnüdel ausgebildet und spielte von 2012 bis 2015 sowie von 2020 bis 2022 für die Schweinfurter.
Auch in der Meistermannschaft, die 2025 den Aufstieg in die 3. Liga schaffte, gehörte der Offensivspieler zu den Leistungsträgern. In der anschließenden Drittligasaison kam er allerdings nicht mehr für Schweinfurt zum Einsatz.
Nach seiner Freistellung durch die damaligen Verantwortlichen wechselte Thomann im Januar 2026 zu den Würzburger Kickers. Dort gehörte er ebenfalls zum Stammpersonal und feierte mit den Würzburgern den Aufstieg in die 3. Liga.
Insgesamt stehen für den 32-Jährigen 114 Einsätze in der Regionalliga Bayern mit 29 Toren und 31 Vorlagen zu Buche.
Schnüdel reagieren auf Ausfall von Kristian Böhnlein
Die Verpflichtung ist nach Angaben des Vereins auch eine Reaktion auf die personelle Situation innerhalb der Mannschaft.
Sportvorstand Dominik Groß erklärt, dass sich die Idee einer Rückkehr in Gesprächen mit der Mannschaft und dem Trainerteam entwickelt habe.
Insbesondere der langfristige Ausfall von Kristian Böhnlein habe gezeigt, dass dem jungen Kader ein weiterer erfahrener Führungsspieler guttun würde.
„Martin Thomann wird uns sportlich und emotional weiterbringen“, ist Groß überzeugt.
Die Vereinsführung setzt damit bewusst auf einen Spieler, der den Verein, sein Umfeld und die Anforderungen im höherklassigen Fußball bereits bestens kennt.
Thomann spricht offen über seinen schwierigen Abschied
Der Offensivspieler selbst macht keinen Hehl daraus, dass ihn sein damaliger Abschied aus Schweinfurt beschäftigt hat.
„Ich bin bei diesem Verein groß geworden und durfte hier mit dem Aufstieg in die dritte Liga einen ganz besonderen Erfolg erleben. Mein anschließender Abschied war alles andere als einfach und entsprach nicht dem, was ich mir persönlich gewünscht hatte“, erklärt Thomann.
Gemeinsam mit Kevin Frisorger, der inzwischen ebenfalls zurückgekehrt ist, war Thomann während der Drittligasaison von den damaligen Verantwortlichen freigestellt worden.
Sein anschließender Wechsel nach Würzburg sei vor allem durch den Wunsch entstanden, weiterhin möglichst hochklassig und ambitioniert Fußball zu spielen.
Die Verbundenheit zu seinem Heimatverein sei jedoch nie verloren gegangen.
„Umso mehr bedeutet es mir, jetzt wieder hier zu sein. Ich möchte nach vorne schauen und maximale Energie auf den Platz bringen“, betont der 32-Jährige.
Trainer Jan Gernlein freut sich auf die Zusammenarbeit
Auch für Schweinfurts Trainer Jan Gernlein ist Thomann kein Unbekannter. Beide haben bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet.
Gernlein berichtet, dass m