Gruppenfoto bei der Ehrung für 50 Jahre ehrenamtliches Engagement beim Bayerischen Roten Kreuz im Landratsamt Schweinfurt
BRK-Kreisverbandsvorsitzender Holger Merz, Renate Nacke, Landrat Florian Töpper, Engelbert und Luitgard Lechner sowie BRK-Kreisbereitschaftsleiter Uwe Hand. Foto: Andreas Lösch / Landratsamt Schweinfurt

Großes Ehrenzeichen für 50 Jahre Engagement beim Bayerischen Roten Kreuz

Lkr. Schweinfurt -

Für ein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement wurden Luitgard Lechner und Renate Nacke aus dem Landkreis Schweinfurt mit dem Großen Ehrenzeichen einer Hilfsorganisation ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt eine 50-jährige aktive Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und wurde im Rahmen einer Feierstunde im Landratsamt Schweinfurt vorgenommen.

Landrat Florian Töpper überreichte die staatliche Auszeichnung im Auftrag des bayerischen Staatsministers des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann. Gemeinsam mit dem BRK-Kreisverbandsvorsitzenden Holger Merz und dem Kreisbereitschaftsleiter Uwe Hand dankte Töpper den beiden Geehrten für ihren jahrzehntelangen unentgeltlichen Einsatz, ihre Treue und ihre enge Verbundenheit mit dem Bayerischen Roten Kreuz. Auch der Geschäftsführer des BRK-Kreisverbandes Schweinfurt, Thomas Lindörfer, übermittelte den Geehrten seinen Dank und seine Anerkennung.

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Die beiden Frauen aus Werneck bringen gemeinsam mehr als 100 Jahre ehrenamtliches Engagement für das BRK ein. In ihren ehrenamtlichen Werdegängen finden sich viele Parallelen: Sowohl Luitgard Lechner als auch Renate Nacke fanden über ihre Ehemänner den Weg zum BRK, die bereits zuvor aktiv waren. Über Jahrzehnte hinweg unterstützten beide insbesondere die Blutspendetermine in der Marktgemeinde Werneck, vor allem im Bereich der Verpflegung.

Landrat Töpper betonte in seiner Ansprache die zentrale Bedeutung des Ehrenamts:
„Das Bayerische Rote Kreuz ist mit seiner Vielzahl an Diensten ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft – von der Ersten Hilfe über Betreuung und Verpflegung bis hin zu Einsätzen bei Katastrophen- und Notlagen sowie dem lebensrettenden Blutspendedienst.“ Zwar verfüge das BRK über hauptamtliche Strukturen, doch ohne ehrenamtlich Engagierte wie Frau Lechner und Frau Nacke wäre das Leistungsspektrum deutlich eingeschränkt.

„Ehrenamtliche Dienste, wie Sie diese über Jahrzehnte hinweg geleistet haben, sind nicht in Geld aufzuwiegen“, so Töpper abschließend. Sein Dank gelte allen Menschen, die sich im Landkreis Schweinfurt in Vereinen und Organisationen unentgeltlich für das Gemeinwohl einsetzen.

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