Weihnachtsfeier der Lebenshilfe-Werkstatt Sennfeld mit rund 530 Beschäftigten und Gästen in der festlich geschmückten Frankenhalle.
Feierlich geschmückte Frankenhalle in Sennfeld: Werkstattleiter Günter Scheuring eröffnet die Weihnachtsfeier der Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe Schweinfurt. Foto: Jessica Teuschler

„Wir lassen uns verzaubern“ – festliche Weihnachtsfeier der Lebenshilfe Sennfeld

Sennfeld -

Unter dem Motto „Wir lassen uns verzaubern“ hat die zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörende Werkstatt für behinderte Menschen in Sennfeld am Donnerstag, 18. Dezember, ihre Weihnachtsfeier gefeiert. Rund 530 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit und ohne Behinderung sowie zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung in die Frankenhalle gefolgt.

Zu Beginn richtete Werkstattleiter Günter Scheuring seinen besonderen Dank an die freiwilligen Helfer der Fränkischen Rohrwerke sowie an die Musiker des Schweinfurter Olympia-Morata-Gymnasiums. Mit ihren musikalischen Beiträgen sorgten sie für eine festliche und stimmungsvolle Atmosphäre.

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In seinem Grußwort zeigte sich der Vorsitzende der Lebenshilfe Schweinfurt, Norbert Hart, stolz auf die Arbeit der Einrichtung: „Ich bin stolz auf die Werkstatt Sennfeld und auf das, was hier jeden Tag mit viel Herz und Engagement geleistet wird.“ Auch Sennfelds Bürgermeister Oliver Schulze unterstrich die Bedeutung der Werkstatt: „Die Arbeit der Werkstatt Sennfeld geht weit über Betreuung hinaus. Hier geht es um echte Teilhabe in der Gesellschaft.“

Durch das abwechslungsreiche Bühnenprogramm führten der stellvertretende Werkstattleiter Andreas Roth sowie Besnik Buteli, Vorsitzender des Werkstattrats. In kleinen Rätseln wurden Personen und Partner erraten, bei denen sich die Werkstatt Sennfeld besonders bedankte. Genannt wurden unter anderem die Geschäftspartner ZF Aftermarket, die Fränkischen Rohrwerke und PermaTec.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verabschiedung langjähriger Beschäftigter in den Ruhestand. Günter Scheuring und Andreas Roth verabschiedeten Andreas Schlotter nach 17 Jahren, Paul Wirth nach 39 Jahren, Werner Adolph nach 45 Jahren, Roland Göbel nach 47 Jahren, Erika Eckert nach 48 Jahren sowie Helene Herold und Paul Rattinger nach jeweils 50 Jahren Betriebszugehörigkeit. „Diese beeindruckenden Zahlen stehen nicht nur für Arbeitsjahre, sondern für tägliches Engagement, Verlässlichkeit und Freude an der Arbeit“, betonte Scheuring. Darüber hinaus dankte er Uschi Bienmüller für 20 Jahre, Eva Weber für 25 Jahre und Michael Rinsche für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit.

Zum Abschluss gaben Bereichsleiter Marco Reuter und Projektleiter Lukas Hofmann einen Rückblick auf das Jahr 2025. Sie stellten zahlreiche erfolgreich umgesetzte Projekte vor und gaben zugleich einen Ausblick auf das kommende Jahr.

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