Der Schweinfurter Geschäftsmann und CSU-Stadtratskandidat Patrick Döring hat einen Kooperationsvertrag mit dem Münchner Robotik-Unternehmen RobCo unterzeichnet. Ziel ist es, modernste Robotik-Technologie langfristig am Industrie- und Wirtschaftsstandort Schweinfurt zu etablieren. Die offizielle Unterzeichnung fand in der „StadtFABrik“ in Schweinfurt statt.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit RobCo, Speerspitze der Robotik-Innovation, einen erstklassigen Partner gefunden haben“, erklärte Döring bei der Vertragsunterzeichnung. Gemeinsam mit der P & K Döring Systems GbR, RobCo und der Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) sollen Kompetenzen gebündelt und neue Forschungs- sowie Entwicklungsprojekte angestoßen werden.
StadtFABrik als Zukunftsschmiede
Die „StadtFABrik“ fungiert als Reallabor und Forschungszentrum für Kunststoffe, Künstliche Intelligenz und Robotik. In Kooperation mit der THWS werden dort unter anderem Kunststoffprodukte hergestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem 3D-Druck von Werkzeugeinsätzen sowie auf der Entwicklung dateneffizienter KI-Modelle.
Dabei arbeitet das Projekt auch mit dem Fraunhofer-Institut zusammen. Ziel ist es, KI-Modelle direkt in industrielle Produktionsprozesse zu integrieren und so innovative Lösungen für Unternehmen in der Region zu schaffen.
Die Beteiligten sehen in der neuen Partnerschaft einen weiteren Meilenstein. Neben Patrick Döring und Moritz Weigand von RobCo unterstützten auch politische Vertreter wie MdL Martina Gießübel sowie weitere CSU-Kommunalpolitiker das Vorhaben.
Robotik aus Deutschland für Europa und die USA
RobCo, als Spin-Off der Technische Universität München gestartet, hat sich in wenigen Jahren zu einem bedeutenden Player im Robotik-Markt entwickelt. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeitende, betreut etwa 300 Kunden und hat über 400 vollständig in Deutschland entwickelte Robotik-Lösungen in Europa und den USA installiert.
Kern der Technologie ist nach Unternehmensangaben der weltweit erste modulare Industrieroboter in Kombination mit einer KI-gestützten No-Code-Softwareplattform. Installation, Simulation und Betrieb sollen dadurch deutlich vereinfacht werden.
Moritz Weigand betonte, dass die Kooperation mit der P & K Döring Systems GbR sicherstelle, dass Schweinfurt auch künftig am Puls der Zeit im rasant wachsenden Robotik-Markt bleibe.
Perspektive für den Standort Schweinfurt
Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags könnte die StadtFABrik zu einem Leuchtturmprojekt mit überregionaler Strahlkraft werden. Ziel ist es, Forschung, Industrie und Politik enger zu vernetzen und den Innovationsstandort Schweinfurt nachhaltig zu stärken.