Mighty Dogs Schweinfurt im Finalspiel gegen EHC Königsbrunn mit Angriffsszene vor dem Tor in der Eishockey-Bayernliga
Hitzige Szene vor dem Tor: Die Mighty Dogs Schweinfurt kämpfen im Finalspiel gegen den EHC Königsbrunn um wichtige Treffer. Foto: Verein

Matchpuck gegen die Mighty Dogs: Schweinfurt unterliegt in hitzigem Finalspiel

Schweinfurt -

Die Finalserie der Eishockey-Bayernliga zwischen dem EHC Königsbrunn und den Mighty Dogs Schweinfurt spitzt sich weiter zu. Nach dem Serienausgleich der Dogs musste sich das Team von Trainer Sergej Waßmiller am Sonntagabend in Spiel fünf mit 1:3 geschlagen geben. Damit hat der EHC Königsbrunn nun den Matchpuck.

Rund 180 Fans aus Schweinfurt – angereist mit zwei Fanbussen und zahlreichen Privatfahrzeugen – sorgten in der mit 1200 Zuschauern ausverkauften Arena in Königsbrunn für starke Unterstützung und beinahe Heimspielatmosphäre.

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Beide Teams gingen nahezu unverändert in die Partie. Von Beginn an zeigte sich jedoch, dass die Gastgeber die beiden vorherigen Niederlagen vergessen machen wollten. Der EHC startete druckvoll, während sich zunächst auf beiden Seiten kaum zwingende Torchancen ergaben.

Die entscheidende Phase des Spiels begann im ersten Drittel: Nach einer umstrittenen Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer gegen Kristers Donins nutzten die Gastgeber ihr Überzahlspiel konsequent. Dominic Erdt brachte Königsbrunn in Führung, nur 38 Sekunden später erhöhte Marco Riedl auf 2:0. Die Mighty Dogs verteidigten in der Folge leidenschaftlich, konnten aber weitere Treffer nur knapp verhindern.

Auch im zweiten Drittel blieb das Spiel von Strafen geprägt. Trotz mehrerer Überzahlsituationen gelang es den Schweinfurtern nicht, Kapital daraus zu schlagen. Stattdessen erhöhte David Kaiser in der 23. Minute auf 3:0. In der Folge reagierte das Trainerteam und brachte Benny Roßberg für Leon Pöhlmann ins Tor.

Im Schlussabschnitt kämpften sich die Mighty Dogs noch einmal zurück ins Spiel. Nach einem harten Foul von Stefan Rodrigues, der Lucas Kleider mit einem Ellbogencheck im Gesicht traf, erhielten die Gäste eine fünfminütige Überzahl. Diese nutzten sie kurz vor Ablauf der Strafe durch den Treffer von Asmus zum 3:1-Anschluss.

Die Hoffnung auf eine Aufholjagd lebte kurzzeitig auf, doch trotz großer Bemühungen gelang es den Mighty Dogs nicht, weitere Tore zu erzielen. Das Spiel endete schließlich mit einem 3:1-Erfolg für den EHC Königsbrunn.

Mit dem Schlusspfiff kam es noch zu Tumulten auf dem Eis. Luca Szegedin und Lucas Kleider erhielten Spieldauerstrafen und werden im kommenden Spiel fehlen. Auch Kristers Donins steht für Spiel sechs nicht zur Verfügung.

Damit hat der EHC Königsbrunn nun die Chance, die Finalserie bereits im nächsten Spiel zu entscheiden. Am Gründonnerstag kommt es im Schweinfurter Icedome zum möglicherweise letzten Heimspiel der Saison 2025/2026.

Die Mighty Dogs werden alles daran setzen, vor heimischer Kulisse ein siebtes Spiel zu erzwingen. Die Verantwortlichen hoffen dabei auf eine große Unterstützung der Fans: Über 2000 Zuschauer sollen den Icedome in ein Tollhaus verwandeln.

Unabhängig vom Ausgang kann die Saison bereits jetzt als großer Erfolg gewertet werden – doch die Chance auf den Meistertitel lebt weiterhin.

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