Die Stadt Schweinfurt hat auf dem Hauptfriedhof verstärkt Kontrollen gegen unerlaubtes Fahrrad- und E-Scooterfahren durchgeführt. Hintergrund sind zahlreiche Beschwerden von Friedhofsbesuchern über rücksichtslose Fahrten auf dem Gelände.
Die Kontrollaktion fand im Zeitraum vom 13. bis 23. April statt. Dabei stellten Mitarbeitende der Stadt zahlreiche Verstöße gegen das bestehende Fahrverbot fest – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Jugendlichen. Die festgestellten Fälle werden nun ordnungsrechtlich weiterverfolgt.
Nach Angaben der Stadt soll mit den Kontrollen vor allem das Bewusstsein für die besondere Atmosphäre und die Bedürfnisse trauernder Menschen geschärft werden. Insbesondere Besucherinnen und Besucher, die sich an den Gräbern entlang der Hauptwege aufhalten, fühlten sich durch Fahrrad- und E-Scooterfahrer gestört.
Um unerlaubtes Befahren zu verhindern, wurden die Eingänge des Hauptfriedhofs von Seiten der Gartenstadt sowie der Rhönstraße bereits mit selbstschließenden Toren ausgestattet. Laut Stadtverwaltung werden diese jedoch immer wieder beschädigt oder mutwillig manipuliert.
Die Stadt Schweinfurt appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, die Friedhöfe als Orte des respektvollen Miteinanders zu verstehen und stattdessen die umliegenden Radwege zu nutzen. Auch Eltern werden gebeten, ihre Kinder entsprechend zu sensibilisieren.
