Überwachungskamera zeigt mutmaßliche Täter nach Einbruch in ein Einfamilienhaus in Dittelbrunn im Landkreis Schweinfurt.
Mit Bildern aus Überwachungskameras fahnden Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Schweinfurt nach drei mutmaßlichen Einbrechern. Die Täter sollen vergangenen Freitag in ein Einfamilienhaus in Dittelbrunn eingestiegen sein und Schmuck sowie Bargeld im fünfstelligen Bereich entwendet haben. Foto: Polizei Unterfranken

Polizei fahndet nach Einbruch in Dittelbrunn mit Überwachungsbildern

Dittelbrunn -
Einbruch in ein Einfamilienhaus – Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Lindenstraße wendet sich die Kriminalpolizei Schweinfurt nun mit Bildern der mutmaßlichen Täter an die Öffentlichkeit. Die Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung. Der Einbruch ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen am Freitag zwischen 17:00 Uhr und 17:10 Uhr. Die drei bislang unbekannten Männer gelangten über ein Fenster in das Wohnhaus und entwendeten Bargeld sowie Schmuck im fünfstelligen Bereich. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt. Noch vor Ort übernahm die Kriminalpolizei Schweinfurt die Ermittlungen. Beamte sicherten Spuren und befragten Zeugen. Im weiteren Verlauf konnten Aufnahmen einer Überwachungskamera gesichert und ausgewertet werden. Da es sich bei einem Wohnungseinbruchdiebstahl um ein Verbrechen handelt, das mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr geahndet wird, schöpfen Staatsanwaltschaft und Polizei alle zur Verfügung stehenden Ermittlungsmaßnahmen aus. Mit den nun veröffentlichten Bildern hoffen die Ermittler auf entscheidende Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der Verdächtigen. Die drei Männer werden wie folgt beschrieben: • etwa 25 Jahre alt, kurze Haare, bekleidet mit blauer Kapuzenjacke, beiger Hose und schwarzen Schuhen • etwa 30 Jahre alt, kurze Haare, bekleidet mit schwarzer Jacke, blauer Trainingshose mit weißen Streifen an den Seiten sowie schwarzen Turnschuhen • etwa 25 Jahre alt, schulterlange zum Zopf gebundene Haare, bekleidet mit blauem Kapuzenpullover mit weißer Aufschrift, grauer Hose und schwarzen Turnschuhen Personen, denen die Männer vor, während oder nach der Tat aufgefallen sind oder die Hinweise zu deren Identität geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1688 bei der Kriminalpolizei Schweinfurt zu melden.

Diesen Beitrag teilen

Facebook
WhatsApp
Email

Weitere Nachrichten

23. Juli 2026
Christoph Mix von Kräuter Mix in Abtswind erhält den Bayerischen Gründerpreis 2026. Geehrt wird sein Lebenswerk als Unternehmer und Firmenchef … mehr
23. Juli 2026
Das G3 Outlet in Münnerstadt erhält das Siegel „Mensch inklusive“ für die Beschäftigung eines Mitarbeiters mit Behinderung und gelebte Inklusion … mehr
23. Juli 2026

Schweinfurt: 430 U3-Jährige in Kitas | NGG Unterfranken: Familien brauchen planbare Arbeitszeiten – deshalb muss der 8-Stunden-Tag bleiben Den Job und den „Rest des Lebens“ unter einen Hut bringen: In Schweinfurt gibt es für rund 430 Kinder unter 3 Jahren einen Kitaplatz. Die Betreuungsquote liegt damit nach Angaben der amtlichen Statistik bei gut 30 Prozent. „Das ist zu wenig. Vor allem wenn Eltern arbeiten, müssen sie sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder betreut werden“, sagt Ibo Ocak von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). So liege der landesweite Bedarf, den Eltern bei der Betreuungsquote von Unter-3-Jährigen in Bayern haben, bei 47 Prozent. Die NGG Unterfranken beruft sich dabei auf eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Erhebliche Probleme sieht die Gewerkschaft jetzt auf Eltern in Schweinfurt zukommen. Grund sind Pläne der Bundesregierung, das Arbeitszeitgesetz zu ändern und den 8-Stunden-Tag abzuschaffen: „Wenn das passiert, dann bricht für Eltern jede Planung bei der Kinderbetreuung zusammen. Denn dann kann ein Arbeitstag auch mal zwei oder sogar dreieinhalb Stunden länger werden. Mit Verlässlichkeit, die Eltern dringend brauchen, hat das nichts mehr zu tun“, sagt Ibo Ocak. Denn eine verlässliche Betreuung sei gerade für berufstätige Eltern wichtig. „Meistens sind Kita- und Arbeitszeiten schon jetzt auf Kante genäht – also eng miteinander abgestimmt: Wer sein Kind in der Kita hat, der muss es auch pünktlich wieder abholen, bevor die Kita schließt. Aber wenn der Chef demnächst aus einem 8-Stunden-Tag einen Arbeitstag mit 10 oder 12 Stunden am Stück machen kann, wird es für Familien nahezu unmöglich, ihren Alltag verlässlich zu planen“, sagt Ibo Ocak. Am Ende beeinträchtige das sogar die Berufstätigkeit der Eltern. Kritisch werde das auch für die Pflege: „Wer sich zu Hause – zum Beispiel in enger Absprache mit Pflegediensten – um Angehörige kümmert, kann alles gebrauchen, aber keinen XL-Arbeitstag“, sagt der Geschäftsführer der NGG Unterfranken. Auch bei der Pflege gelte: „Verlässlichkeit ist das A und O“, so Ocak. Schon deshalb sei die von der Bundesregierung geplante Aufweichung des 8-Stunden-Tages „Gift für alle, die im Moment alles daransetzen, den Spagat zwischen Job und Familie zu schaffen“. Betroffen seien hier vor allem Frauen: 51 Prozent von ihnen gaben, so die NGG, bei einer bundesweiten Beschäftigtenbefragung (Index Gute Arbeit) des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) an, sich zu Hause um Angehörige – gerade um Kinder oder Ältere – zu kümmern. Bei den Männern seien es 41 Prozent. Schon heute hätte gut ein Fünftel aller Beschäftigten häufig Probleme, Familie und Job zeitlich zu vereinbaren. Bei alleinerziehenden Frauen seien dies aktuell sogar 42 Prozent. „Sollte Schwarz-Rot jetzt den 8-Stunden-Tag abschaffen und bei der Wochenarbeitszeit ein Höchstlimit von 48 und in Ausnahmefällen sogar bis zu 73,5 Stunden setzen, würde die Bundesregierung damit echte Probleme für viele Familien in Schweinfurt provozieren – im Job und in der Familie“, warnt NGG-Geschäftsführer Ibo Ocak. Dabei suchten nicht nur das Gastgewerbe und das Lebensmittelhandwerk, sondern auch viele Betriebe der Nahrungsmittelindustrie händeringend qualifiziertes Personal. „Den Arbeitskräftemangel in diesen Betrieben lösen wir nicht durch längere Arbeitstage, sondern durch bessere Arbeitsbedingungen und mehr Kita-Plätze“, so Ibo Ocak. Außerdem seien längere Arbeitstage auch eine Gefahr für die Gesundheit: „Nach 8 Stunden im Job steigt das Unfallrisiko immer mehr an. Nach 12 Stunden ist es sogar doppelt so hoch wie bei einem regulären 8-Stunden-Tag“, so Ocak. Aber auch Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Burnout könnten die Folge von zu langen Arbeitstagen sein.

Rund 430 U3-Kinder werden in Schweinfurt betreut. Die NGG warnt: Längere Arbeitstage könnten Familien und pflegende Angehörige im Alltag stark … mehr
22. Juli 2026
Immer häufiger lehnen Bausparkassen Darlehen trotz zuteilungsreifer Verträge ab. Die Verbraucherzentrale Bayern erklärt, wie Betroffene jetzt reagieren sollten. … mehr
22. Juli 2026
Eine 29-Jährige verliert beim Niesen in Premich die Kontrolle über ihr Auto und prallt gegen einen stehenden Lkw. Vier Menschen … mehr
22. Juli 2026
Die AI Leader Days Mainfranken kehren am 30. Oktober 2026 nach Volkach zurück. Im Mittelpunkt steht der praktische Einsatz von … mehr