Nest des Eichenprozessionsspinners an einem Eichenstamm in Schweinfurt mit gesundheitsschädlichen Raupen.
Ein Nest des Eichenprozessionsspinners an einer Eiche. Die Stadt Schweinfurt warnt derzeit vor einem starken Befall im gesamten Stadtgebiet und bittet darum, Eichen zu meiden. Foto: KI-generiert

Starker Befall mit Eichenprozessionsspinnern in Schweinfurt – Stadt warnt Bevölkerung

Schweinfurt -

Die Stadt Schweinfurt warnt vor einem starken Befall mit Eichenprozessionsspinnern im gesamten Stadtgebiet. Trotz vorbeugender Bekämpfungsmaßnahmen im Mai wurden in den vergangenen Wochen zahlreiche neue Nester festgestellt. Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, Eichen möglichst zu meiden und Sichtungen zu melden.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners stellen nicht nur für Eichenbäume eine Gefahr dar, sondern können auch bei Menschen und Tieren erhebliche gesundheitliche Beschwerden auslösen. Die feinen Brennhaare verursachen bei Hautkontakt häufig starken Juckreiz, Hautrötungen und Ausschläge. Gelangen sie über die Luft in Augen oder Atemwege, können Entzündungen, Atembeschwerden und Kreislaufprobleme auftreten.

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Nach Angaben des Servicebetriebes Bau & Stadtgrün wurden Nester unter anderem am Baggersee, in den Wehranlagen, entlang verschiedener Straßenzüge, sowie im Umfeld von Kindergärten entdeckt. Besonders sensible Bereiche werden derzeit bevorzugt behandelt.

Die Raupen sind aktuell etwa drei bis fünf Zentimeter lang, graublau bis schwarz gefärbt und besitzen eine auffällige weiße Behaarung. Sie treten ausschließlich an Eichen auf und bewegen sich häufig in größeren Gruppen den Stamm hinauf – daher stammt auch ihr Name „Eichenprozessionsspinner“.

Die Mitarbeitenden des Servicebetriebes entfernen die Nester derzeit fortlaufend. Bereits bekannte befallene Bäume sind mit Warnbändern gekennzeichnet.

Stadt appelliert an Bevölkerung

Die Stadt Schweinfurt empfiehlt dringend:

  • Eichen möglichst meiden.
  • Sich nicht unter Eichen aufhalten oder dort lagern.
  • Nester nicht selbst entfernen oder berühren.
  • Sichtungen auf öffentlichen Flächen an das Sachgebiet Stadtgrün unter [email protected] melden.

Für Eichen auf privaten Grundstücken sind die jeweiligen Eigentümer verantwortlich. Die Stadt empfiehlt, befallene Bäume ausschließlich durch spezialisierte Fachfirmen behandeln zu lassen.

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