Vertreter der fränkischen Landkreise sind im Landratsamt Schweinfurt zu einer gemeinsamen Sitzung zusammengekommen. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Herausforderungen der Kommunen und eine verstärkte Zusammenarbeit über Landkreis- und Bezirksgrenzen hinweg.
An dem Treffen nahmen die Bezirksverbände Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken des Bayerischen Landkreistags teil. Die Teilnehmer bekräftigten dabei ihren Willen, Erfahrungen und Lösungsansätze auszutauschen und kommunale Interessen gemeinsam zu vertreten.
Landkreis Schweinfurt war Gastgeber
Landrat Florian Töpper begrüßte im Sitzungssaal des Landratsamts zahlreiche Amtskollegen sowie Führungskräfte der Bezirksregierungen von Ober-, Mittel- und Unterfranken. Auch Vertreter des Bayerischen Landkreistags nahmen an der Sitzung teil.
Eingeladen hatte der Bezirksverband Unterfranken unter dem Vorsitz von Dr. Alexander Legler, Landrat des Landkreises Aschaffenburg.
Vielfältige Aufgaben der Kommunen
Die Landkreise tragen in zahlreichen Bereichen unmittelbare Verantwortung. Dazu gehören die Bildungsförderung, der Erhalt und Ausbau der Infrastruktur, der öffentliche Nahverkehr, die Gesundheitsversorgung und der Katastrophenschutz.
Gleichzeitig müssen diese Aufgaben unter zunehmend schwierigen finanziellen Bedingungen erfüllt werden. Die Landkreise stehen daher vor der Herausforderung, tragfähige Lösungen zu entwickeln und ihre Leistungen für die Bevölkerung weiterhin zuverlässig anzubieten.
Gemeinsames Auftreten über Parteigrenzen hinweg
Nach Ansicht der Teilnehmer gewinnen der Austausch und die Abstimmung zwischen den Landkreisen weiter an Bedeutung. Viele kommunale Herausforderungen machten weder an Landkreis- noch an Bezirksgrenzen Halt.
Die fränkischen Landräte wollen deshalb auch künftig eng zusammenarbeiten, Erfahrungen teilen und gemeinsame Interessen geschlossen gegenüber Land und Bund vertreten.
Unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit verfolgen sie das Ziel, die Handlungsfähigkeit der Verwaltungen zu sichern und langfristig gute Rahmenbedingungen für die Bürger in den fränkischen Landkreisen zu erhalten.
