Barbara Becker mit dem Team vor der Tafel-Filiale in Gerolzhofen
Vor der Gerolzhöfer Filiale der Tafel Schweinfurt, von links: Winfried Meissner (Vorstand), eine ehrenamtliche Helferin, MdL Barbara Becker in orangefarbener Tafelschürze, zwei weitere Helferinnen und Harald Quasigroich (Ladenleitung Gerolzhofen). Foto: Robert Schinzel

Besuch mit Arbeitsschürze: Barbara Becker unterstützt die Tafel Gerolzhofen

Gerolzhofen -

Die Politikerin Barbara Becker hat die Gerolzhöfer Filiale der Tafel Schweinfurt besucht. Dabei blieb es nicht bei Gesprächen: Sie zog eine orangefarbene Tafelschürze an und arbeitete gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern vor Ort mit.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand das freiwillige Engagement, ohne das die tägliche Arbeit der Tafel nicht möglich wäre. Becker erhielt einen unmittelbaren Einblick in die Abläufe der Filiale und nutzte den Termin für einen persönlichen Austausch mit dem Team.

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Viel Arbeit hinter jeder Lebensmittelausgabe

Lebensmittel annehmen, kontrollieren und sortieren, die Ausgabe vorbereiten und für die Menschen vor Ort ansprechbar sein: Hinter jedem Ausgabetag stehen zahlreiche Aufgaben. Diese werden von den ehrenamtlichen Helfern zuverlässig übernommen.

Durch ihre Mitarbeit lernte Becker die einzelnen Arbeitsschritte aus unmittelbarer Nähe kennen. Dabei wurde deutlich, wie viel Zeit, Verantwortung und persönliche Zuwendung in der Arbeit der Tafel stecken.

Gespendete Lebensmittel sinnvoll weitergeben

Die Gerolzhöfer Filiale gehört zur Tafel Schweinfurt. Wie an vielen Tafelstandorten ist auch ihre Arbeit auf Menschen angewiesen, die sich freiwillig engagieren. Sie sorgen dafür, dass gespendete Lebensmittel nicht entsorgt, sondern an Menschen weitergegeben werden, die Unterstützung benötigen.

Der Besuch sollte deshalb auch ein sichtbares Zeichen der Anerkennung sein. Ehrenamtliche Arbeit finde häufig im Hintergrund und ohne große öffentliche Aufmerksamkeit statt. Umso wichtiger sei es, diesen Einsatz wahrzunehmen und entsprechend zu würdigen.

Anerkennung mit eigener Mitarbeit verbunden

Barbara Becker beschränkte sich bei ihrem Besuch nicht auf die Rolle der Beobachterin, sondern packte selbst mit an. Für das Team bot der Termin zugleich die Möglichkeit, Einblicke in die tägliche Arbeit zu geben und auf die Bedeutung einer verlässlichen Unterstützung aufmerksam zu machen.

„Ehrenamt ist keine Selbstverständlichkeit. Es lebt von Menschen, die Zeit, Kraft und Aufmerksamkeit für andere einsetzen – und von einer Gesellschaft, die diesen Beitrag sieht und würdigt“, erklärte Becker abschließend.

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