Ob Brand, Gefahrstoffaustritt oder Hochwasser: Im Ernstfall müssen Bürgerinnen und Bürger schnell und zuverlässig gewarnt werden. Der Landkreis Schweinfurt setzt dabei auf einen Warnmittelmix. Neben stationären Sirenen kommen Warn-Apps auf Smartphones, Cell-Broadcast sowie mobile Sirenenanlagen zum Einsatz.
Im Landkreis Schweinfurt gibt es insgesamt zwölf landkreiseigene mobile Sirenen, die bei verschiedenen Feuerwehren stationiert sind. Im Einsatzfall werden diese Anlagen durch einen besonderen Führungsdienstgrad der Kreisbrandinspektion, den Kreisbrandmeister Katastrophenschutz, geführt.
Die mobilen Sirenenanlagen werden auf Feuerwehrfahrzeugen montiert und können sowohl Sirenensignale als auch Lautsprecher-Durchsagen abgeben. Dadurch lassen sich Warnhinweise gezielt innerhalb einer Ortschaft verbreiten.
Neue Anlage für die Feuerwehr Üchtelhausen
Eine der vorhandenen Anlagen konnte nun erneuert werden. Die Kosten hierfür wurden durch das Landratsamt Schweinfurt übernommen – unter Bezuschussung durch den Freistaat Bayern. Stationiert ist die neue mobile Sirenenanlage bei der Freiwilligen Feuerwehr Üchtelhausen.
Landrat Florian Töpper übergab die neue Anlage kürzlich offiziell an die Feuerwehr. Bei der Übergabe waren auch Erster Bürgermeister Johannes Grebner sowie Kreisbrandrat Alexander Bönig anwesend.
Landrat Töpper betonte: „Im Ernstfall gilt es, unsere Bürgerinnen und Bürger schnell und zielgerichtet zu warnen. Daher hat die bestmögliche Ausstattung unserer Feuerwehren einen immens hohen Stellenwert.“ Zudem bedankte er sich für den Einsatz der Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in allen 29 Landkreis-Gemeinden.
Hinweis zur Notfallvorsorge
Wie gut eine Warnung im Ernstfall wirkt, hängt auch davon ab, wie gut jede und jeder selbst vorbereitet ist. Wissenswertes zur Notfallvorsorge hat das Landratsamt Schweinfurt in einem Flyer zusammengefasst. Dieser steht online zum Download bereit.
