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84 Kilogramm Müll eingesammelt

Fleißiger Helfer: Venjamin Polishchuk bringt den Müll, den die Regenbogengruppe der schulvorbereitenden Einrichtung der Schule am Bach während der Projektwoche gesammelt hat, zu Sonderschullehrerin Julia Grünbauer, um ihn wiegen zu lassen.
Fleißiger Helfer: Venjamin Polishchuk bringt den Müll, den die Regenbogengruppe der schulvorbereitenden Einrichtung der Schule am Bach während der Projektwoche gesammelt hat, zu Sonderschullehrerin Julia Grünbauer, um ihn wiegen zu lassen.
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Schonunger Lebenshilfe-Schule am Bach beendet Umweltschutz-Projektwoche

Schonungen – Rund 84 Kilogramm achtlos weggeworfener Abfall sind aus Schonungen verschwunden. Eingesammelt haben ihn die Schülerinnen und Schüler der hiesigen Schule am Bach während ihrer Projektwoche zum Thema „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“. Zum Abschluss der Projektwoche sind am gestrigen Donnerstag die erfolgreichsten Sammler des zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörenden Förderzentrums mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung geehrt worden. Hierfür wogen Lehrer den von jeder Klasse gefundenen Müll vor den Augen der versammelten Schülerschaft auf dem Pausenhof. Der erste Platz ging dabei an die Mühlen-Gang (Jahrgangsstufe 4-6). Sie brachte 34 Kilogramm Abfall auf die Waage, darunter einen alten Autoreifen.

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34 Kilogramm Abfall, darunter ein alter Autoreifen: Justine Anding, Felicia Knorr und Leon Eger (v. l.) bringen die „Ausbeute“ der Mühlen-Gang zum Wiegen. Die Klasse hat während der Projektwoche der Schule am Bach den meisten Müll gesammelt.
34 Kilogramm Abfall, darunter ein alter Autoreifen: Justine Anding, Felicia Knorr und Leon Eger (v. l.) bringen die „Ausbeute“ der Mühlen-Gang zum Wiegen. Die Klasse hat während der Projektwoche der Schule am Bach den meisten Müll gesammelt.

„Jedes Gramm, das gesammelt wurde, zählt“, lobte der merkbar begeisterte Bürgermeister Schonungens, Stefan Rottmann, das Engagement der Schüler. Thomas Kötzel, der Leiter der Schule am Bach, ließ die weiteren, während der Projektwoche angebotenen Aktivitäten Revue passieren. Die Schüler stellten zum Beispiel Samenbomben her, bastelten Insektenhotels, drehten einen Film über das Müllsammeln und befüllten den neuen Barfußpfad der Schule. Einen solchen Pfad anzulegen, hatten die Therapeutinnen und Therapeuten der Heilpädagogischen Tagesstätte am Förderzentrum angeregt. Zusammen mit dem Elternbeirat setzten sie die Idee in die Tat um. „Eine Projektwoche“, so Kötzel, „ist immer etwas Verbindendes.“

Die 1976 gegründete Schule am Bach ist die älteste Schule

Wurde während der Projektwoche von den Schülern befüllt: der neue Barfußpfad der Schule am Bach. Die Idee für den Pfad stammt von den Therapeutinnen und Therapeuten der Heilpädagogischen Tagesstätte und wurde zusammen mit dem Elternbeirat um
Wurde während der Projektwoche von den Schülern befüllt: der neue Barfußpfad der Schule am Bach. Die Idee für den Pfad stammt von den Therapeutinnen und Therapeuten der Heilpädagogischen Tagesstätte und wurde zusammen mit dem Elternbeirat um

der Lebenshilfe Schweinfurt. Hier werden derzeit rund 120 körper- und mehrfachbehinderte Kinder unterrichtet und gefördert. Durch verschiedene Kooperationsprojekte mit der örtlichen Grund- und Mittelschule wird Inklusion vor Ort gelebt. Neben einer schulvorbereitenden Einrichtung gibt es an der Schule am Bach auch eine organisatorisch eigenständige Heilpädagogische Tagesstätte. Die besuchen die Schüler nachmittags nach Unterrichtsende.

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