Visualisierung der geplanten Multifunktionsarena in Würzburg mit beleuchteter Außenfassade und Besuchern
So könnte die geplante Multifunktionsarena in Würzburg künftig aussehen. Die Arena soll rund 7.000 Besuchern Platz bieten. Visualisierung: Arena Würzburg Projektgesellschaft mbH & Co. KG

Große Mehrheit stimmt für neue Multifunktionsarena in Würzburg

Schweinfurt -

Die geplante Multifunktionsarena in Würzburg hat eine wichtige politische Hürde genommen. Der Würzburger Stadtrat stimmte am 30. Juli 2026 mit großer Mehrheit für die Unterstützung und Mitfinanzierung des Projekts. Gleichzeitig soll das erforderliche Grundstück bereitgestellt werden.

Nachdem die EU-Kommission bereits die notwendige Beihilfegenehmigung erteilt hatte, ist damit eine weitere zentrale Voraussetzung für die Realisierung des Projekts geschaffen.

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Rund 7.000 Plätze für Veranstaltungen

Die neue Multifunktionsarena soll Platz für rund 7.000 Besucher bieten. Vorgesehen ist eine Nutzung für Sportveranstaltungen sowie Angebote aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Verantwortlichen bezeichnen das Vorhaben deshalb als „Arena für alle“.

Mit dem positiven Beschluss des Stadtrates ist die Planung allerdings noch nicht abgeschlossen. In den kommenden Monaten stehen weitere wichtige Entscheidungen und Verhandlungen an.

Baugenehmigung für den Herbst erwartet

Zu den nächsten Schritten gehören die Vorbereitungen für die Baugenehmigung, die nach Angaben der Projektverantwortlichen im Herbst in Aussicht gestellt wurde. Außerdem sollen Gespräche mit potenziellen Betreibern der Multifunktionsarena geführt werden.

Darüber hinaus sollen weitere Förderer und Stifter gewonnen sowie zusätzliche Fördermöglichkeiten geprüft werden. Auch das bestehende Netzwerk rund um das Arena-Projekt soll ausgebaut werden.

„Starkes Signal für Würzburg und Mainfranken“

Stefan Rühling, Vorstandsvorsitzender der Zukunftsstiftung Würzburg, bezeichnete die Entscheidung als starkes Signal für Würzburg und ganz Mainfranken. Mit der Bereitstellung des Grundstücks und dem finanziellen Beitrag der Stadt seien entscheidende Voraussetzungen für die Realisierung geschaffen worden.

Gleichzeitig betonte Rühling, dass das gemeinsame Engagement nicht nachlassen dürfe. Für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts würden weitere Förderer und Stifter benötigt.

Projektgesellschaft richtet Blick auf nächste Aufgaben

Thomas Oehler, Geschäftsführer der Arena Würzburg Projektgesellschaft, sprach von einem großen Vertrauensbeweis durch den Stadtrat. Die deutliche Mehrheit gebe dem Projekt wichtigen Rückenwind.

Trotz des Beschlusses liege noch viel Arbeit vor den Verantwortlichen. Der Fokus richte sich nun insbesondere auf die ausstehenden Vorbereitungen, die Suche nach einem geeigneten Betreiber und die angestrebte Baugenehmigung.

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