Aufgeschnittene Scheiben von Räucherlachs und Graved Lachs nebeneinander auf einem Holzbrett mit Zitronen und Dill.

Hast du das gewusst? Wie unterscheiden sich Räucherlachs und Graved Lachs?

Region - Ob als Brotbelag, zu Pasta, Salaten oder in Kombination mit gekochten Kartoffeln − Graved Lachs und Räucherlachs zählen zu den beliebtesten Fischspezialitäten. Beide basieren auf rohem Lachs und werden durch Salzen haltbar gemacht. In der Verarbeitung unterscheiden sie sich jedoch deutlich. „Im Unterschied zu Räucherlachs wird Graved Lachs nicht geräuchert, sondern ausschließlich gebeizt“, so Andrea Danitschek, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Der Begriff „graved“ stammt vom schwedischen „gravad“, was so viel wie „eingegraben“ bedeutete. Früher wurde der gebeizte Lachs traditionell für längere Zeit zur Reifung in der Erde vergraben. Heute reift der Fisch für einige Tage im Kühlhaus. Räucherlachs dagegen durchläuft nach dem Salzen ein Räucherverfahren über Holz – häufig Buchenholz. Das verleiht ihm sein charakteristisches, rauchiges Aroma. Üblich ist das Kalträuchern bei etwa 20 Grad Celsius. Wird der Lachs dagegen bei rund 65 Grad Celsius heißgeräuchert, entsteht der sogenannte Stremellachs.

Auf Kühlung achten

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Sowohl Räucherlachs als auch Graved Lachs gelten als leicht verderblich und müssen durchgehend gut gekühlt werden. Beim Einkauf und Transport nach Hause ist eine Kühltasche empfehlenswert. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums sollen beide nicht mehr verzehrt werden. Da Produkte aus rohem Fisch mit Listerien belastet sein können, sind sie für Schwangere nicht geeignet. Eine Infektion kann das ungeborene Kind gefährden.

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