Johanniter-Helfer aus Schweinfurt und Würzburg bei der gemeinsamen Übung MotMEx 2026
Die Übung MotMEx 2026 verlief erfolgreich – alle Beteiligten kehrten nach rund 220 Kilometern Übungsfahrt sicher an ihre Standorte zurück. Foto: Gregor Gutbrod / Johanniter

Johanniter aus Schweinfurt und Würzburg trainieren für Großeinsatz

Schweinfurt/ Würzburg -

Am Sonntag, 1. März 2026, haben die Johanniter aus Würzburg und Schweinfurt gemeinsam die Übung „MotMEx 2026“ durchgeführt. Insgesamt 25 Helferinnen und Helfer nahmen an dem motorisierten Marsch im geschlossenen Verband teil und legten dabei eine Strecke von rund 220 Kilometern zurück.

Die Route führte durch die Rhön sowie über die Autobahnen A7 und A71. Ziel der Übung war es, Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der Standorte weiter zu stärken.

Anzeige
Werbung-diana-michel
Johanniter-Einsatzfahrzeuge im Verband während der Übung MotMEx 2026 auf einer Strecke durch Rhön und Autobahnen
Bei der Übung MotMEx 2026 trainierten die Johanniter aus Würzburg und Schweinfurt einen motorisierten Marsch im geschlossenen Verband. Foto: Gregor Gutbrod / Johanniter

Ein sogenannter motorisierter Marsch (MotMarsch) wird eingesetzt, wenn größere Einheiten bei Großschadenslagen– etwa bei Hochwasser oder schweren Unwettern – geschlossen in andere Regionen verlegt werden müssen. Dabei sind Disziplin, Koordination und Kommunikation innerhalb des Verbandes besonders wichtig. Regelmäßige Übungen sorgen dafür, dass Einsatzkräfte im Ernstfall schnell und strukturiert handeln können.

Während der Übung standen mehrere Schwerpunkte im Mittelpunkt. Ein zentraler Bestandteil war die Feldbetankung der Einsatzfahrzeuge unter realitätsnahen Bedingungen. Für den Fall, dass keine herkömmliche Tankstelleninfrastruktur verfügbar ist, verfügen die Johanniter über entsprechende Technik, um ihre Fahrzeuge weiterhin einsatzbereit zu halten. Der Auf- und Abbau der Anlage verlief dank des engagierten Einsatzes des Technik- und Sicherheitsteams (TeSi) reibungslos.

Auch die Kommunikation im Verband wurde intensiv trainiert. Während der Fahrt wurden mittels eines Funk-QuizAbläufe und Funkdisziplin wiederholt und gefestigt. So konnten die Teilnehmer ihre Kenntnisse praxisnah vertiefen und mögliche Verbesserungen identifizieren.

Neben den fachlichen Übungszielen stand vor allem das standortübergreifende Teamwork im Mittelpunkt. Bei bestem Wetter bot die gemeinsame Übung eine gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen den Helferinnen und Helfern aus Würzburg und Schweinfurt weiter zu stärken.

Diesen Beitrag teilen

Facebook
WhatsApp
Email

Weitere Nachrichten

9. August 2026
In Hausen werden Hauptstraße und Kirchplatz für mehr als zwei Millionen Euro umgestaltet. Im September 2026 starten die Bauarbeiten und … mehr
9. August 2026
Die Sparkasse Schweinfurt-Haßberge spendet 500 Euro für Soma-Würfel an die Regiomontanus-Grundschule Königsberg und fördert damit spielerisches Lernen. … mehr
9. August 2026
Ein Urteil gegen Apple stärkt Käufer: Wer ein neues iPhone oder iPad reklamiert und Ersatz verlangt, darf grundsätzlich ein fabrikneues … mehr
9. August 2026
Eine ADAC-Studie zeigt: Beim Laden von E-Autos entstehen je nach Anschluss deutliche Verluste. Wallboxen arbeiten effizienter als Haushaltssteckdosen. … mehr
9. August 2026
Der 1. FC Schweinfurt 05 trennt sich am dritten Spieltag 1:1 von Bayern München II. Michael Dellinger erzielt den Ausgleich … mehr
9. August 2026
Taser-Pilotprojekt in Bayern: Schweinfurt gehört zu drei Teststandorten. In 16 von bislang 19 Einsatzlagen reichte bereits die Androhung des Geräts … mehr