Eishockeyspiel vor dem Tor mit intensiver Spielsituation während einer Bayernliga-Partie
Foto: privat. Kevin Heckenberger (ERV Schweinfurt, rechts) setzt zum entscheidenden Spielzug an, während Peißenbergs Defensive und der Torhüter eingreifen.

Magie in Peißenberg: Heckenberger zaubert – Mighty Dogs klettern auf Platz 3

Schweinfurt -

Die Mighty Dogs haben ihr Auswärtsspiel beim TSV Peißenberg eindrucksvoll mit 7:3 gewonnen und schließen die Hinrunde der Eishockey-Bayernliga auf einem starken dritten Tabellenplatz ab. Vor rund 20 mitgereisten Schweinfurter Fans bot die Mannschaft von Sergej Waßmiller eine überzeugende Vorstellung – inklusive eines Treffers, den man in dieser Liga nur selten sieht.

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Die Begegnung begann rasant: Bereits nach drei Minuten gingen die Gastgeber durch Jonas Lauterbacher mit 1:0 in Führung. Doch Schweinfurt antwortete schnell und effektiv. Erst drückte Petr Pohl einen Abpraller zum Ausgleich über die Linie, anschließend vollendete Kristers Donins nach Vorarbeit von Ilya Zheltakov und Tomas Cermak zum 1:2. Zwar glichen die Miners durch Weiland Parrish erneut aus, doch kurz vor der Pause traf Josef Dana zur 2:3-Führung.

Ein Vorsprung, den die Mighty Dogs an diesem Abend nicht mehr abgaben. Im zweiten Drittel erhöhte Tomas Cermak nach einem schön herausgespielten Angriff auf 2:4, wenig später nutzte Nils Melchior einen Fehler der Peißenberger Hintermannschaft zum 2:5. Trotz Auszeit der Gastgeber blieb Schweinfurt klar spielbestimmend.

Den Höhepunkt der Partie bekamen die Zuschauer in der 43. Minute zu sehen: Nach einem Pass von Alex Asmus zog Kevin Heckenberger hinter dem Tor den Puck auf die Kelle und vollendete per „Michigan-Move“ zum 2:6 – ein äußerst seltenes Kunststück in der Bayernliga. Auch danach blieb Schweinfurt gefährlich. Heckenberger legte in der 53. Minute das 2:7 nach. Marius Klein verkürzte kurz vor Schluss für Peißenberg noch auf 3:7, am verdienten Auswärtssieg änderte das jedoch nichts.

Mit nun 35 Punkten rangieren die Mighty Dogs auf Platz drei, knapp hinter dem TEV Miesbach (36 Punkte) und Spitzenreiter Königsbrunn (40 Punkte). Dahinter folgen Ulm (30 Punkte) und Klostersee (27 Punkte).

Weiter geht es für den ERV Schweinfurt am Sonntag, 7. Dezember, um 18 Uhr im Icedome gegen den ERSC Amberg.

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