Festival der Ensembles in Volkach: Musikschülerinnen und Musikschüler der Musikschule mit Urkunden nach erfolgreichem Konzert
Strahlende Gesichter in der Volkacher Musikschule: Beim 2. „Festival der Ensembles“ erhielten die jungen Musikerinnen und Musiker viel Lob und Anerkennung. Links Volkachs 1. Bürgermeister Heiko Bäuerlein, vorne kniend Musikschulleiterin Anna-Lena Souza Santana. Bildnachweis: Foto: Heike Zech

Mit Spielfreude und Konzentration: Musikschule Volkach feiert erfolgreichen Konzertnachmittag

Volkach -

Einen ganzen Nachmittag lang wurde in der Volkacher Musikschule geblasen, gezupft, gesungen und gespielt: Zum zweiten Mal fand das „Festival der Ensembles“ statt – und es wurde für alle Beteiligten ein voller Erfolg.

„Dass unsere Schüler teilweise so ein hohes Niveau bespielen freut mich außerordentlich!“, resümierte die neue Musikschulleiterin Anna-Lena Souza Santana. Besonders beeindruckt zeigte sie sich auch von den jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die teils erstmals in einer neuen Formation auftraten. „Man spürte förmlich, wie sie – von der Motivation ihrer Lehrkräfte getragen – mit Freude und vollster Konzentration ihre Werke performten und im Schlussapplaus gefühlte drei Zentimeter wuchsen. Genau das wollten wir erreichen!“, so Souza Santana.

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Große musikalische Bandbreite

Das Publikum erlebte eine große Vielfalt an Musikstilen und Besetzungen. Ein Duo aus Klavier und Euphonium interpretierte mit „Muss I denn zum Städtele“ ein traditionelles Stück. Ein Alt-Saxophon-Duo präsentierte dagegen mit „Fjord“ des zeitgenössischen Komponisten und Saxophon-Professors Rob Buckland ein sphärisches Werk, das von skandinavischer Folklore inspiriert ist. Klanglich sollte es Ruhe und Kraft eines Fjords abbilden – unter anderem mit der besonderen Spieltechnik der sogenannten „Farbgriffe“.

Auch vierhändiges Klavierspiel und eine Gruppe gleichzeitig spielender und singender Gitarristinnen waren Teil des Programms. Einige Musikstücke waren zuvor eigens von den Lehrkräften arrangiert worden – entsprechend groß war die Spielfreude auf der Bühne.

Besonders berührend war die Achtsamkeit, mit der alle Ensembles aufeinander reagierten – vom gemeinsamen Einsetzen über Tempo- und Dynamikwechsel bis zum Ausklingen des letzten Tons.

Jury vergibt Prädikate

Eine Jury, bestehend aus Olesja Eckert (Klavier und EMP-Pädagogin), Katharina Schwab (Diplom-Musikerin und Master Musikvermittlung/Konzertpädagogin) sowie Musikschulleiterin Anna-Lena Souza Santana, verlieh auch in diesem Jahr wieder Prädikate an die Ensembles – etwa für „schwungvolles, harmonisches Zusammenspiel“ oder „berührende Melodieführung“.

So konnten am Ende alle jungen Musikerinnen und Musiker mit einem stolzen Gefühl und viel Applaus nach Hause gehen. Das Konzertformat soll auch im nächsten Musikschuljahr wieder stattfinden.

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