Vertreter des Leopoldina-Krankenhauses, des Fördervereins und der Unterstützer bei der Eröffnung des neuen Kunstrasenplatzes der Kinder- und Jugendpsychiatrie.
In einer kleinen Feierstunde wurde der neue Kunstrasenplatz der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Leopoldina-Krankenhaus offiziell eröffnet. Foto: Christian Kirchner

Neuer Kunstrasenplatz für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Leopoldina offiziell eröffnet

Schweinfurt -

Ein neuer Kunstrasenplatz sorgt ab sofort für bessere Bedingungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt. Mit der offiziellen Eröffnung steht den jungen Patientinnen und Patienten nun ein moderner, wetterfester Ort für Bewegung, Spiel und Begegnung im Freien zur Verfügung – ein wichtiger Baustein für Therapie und Wohlbefinden.

Ganzjährig nutzbar statt Schlamm und harter Boden

Geschäftsführer Jürgen Winter erinnerte bei der Einweihung an den schlechten Zustand der bisherigen Rasenfläche.

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„Wer sich an den Zustand unserer alten Rasenfläche erinnert, weiß, warum dieses Projekt so wichtig war. Im Herbst und Winter hatten wir oft mit Schlamm zu kämpfen, im Frühling und Sommer mit einem harten, ausgetretenen Boden. Spiel und Sport waren nur eingeschränkt möglich.“

Mit dem neuen Kunstrasenplatz habe sich die Situation grundlegend verbessert. Die Fläche könne nun nahezu ganzjährig und bei fast jedem Wetter genutzt werden und biete den Kindern und Jugendlichen deutlich bessere Möglichkeiten für Bewegung an der frischen Luft.

Förderverein und Spender ermöglichen das Projekt

Stefan Stapf, Vorsitzender des Fördervereins, betonte die Bedeutung des gemeinsamen Engagements. Sein besonderer Dank galt den Großspendern – insbesondere der AOK Schweinfurt und der Harmonie Schweinfurt –, die maßgeblich zur Umsetzung des Projekts beigetragen haben.

Die Kosten für den neuen Kunstrasenplatz beliefen sich auf rund 50.000 Euro.

„Unser Förderverein unterstützt vor allem Projekte, die direkt bei den Patientinnen und Patienten ankommen. Der neue Kunstrasenplatz ist dafür ein besonders schönes Beispiel. Hier entsteht ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche aktiv sein, gemeinsam spielen und positive Erfahrungen sammeln können. Wir freuen uns sehr, dass wir maßgeblich zur Realisierung beitragen konnten“, erklärte Stapf.

Bewegung als wichtiger Teil der Therapie

Dr. med. Wolfgang Briegel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, hob den hohen therapeutischen Stellenwert von Bewegung hervor. Sport und gemeinsames Spielen stärkten nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch das Selbstvertrauen sowie soziale Kompetenzen und seien ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.

Mit dem neuen Kunstrasenplatz wurde am Leopoldina-Krankenhaus somit ein Ort geschaffen, der Therapie, Bewegung und gemeinschaftliches Erleben auf ideale Weise miteinander verbindet und den jungen Patientinnen und Patienten dauerhaft zugutekommt.

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