Kriminalhauptmeister Dominik Blattert leitete insgesamt sieben Schulungseinheiten, die jeweils rund 90 Minuten dauerten. Dabei sprach er mit den Teilnehmern über Gefahren im Umgang mit digitalen Medien und dem Smartphone. Schwerpunkte waren Cybermobbing, Kinderpornografie und Internetbetrug. Neben Hintergrundwissen erhielten die Teilnehmenden praktische Tipps, um sich sicherer im Netz zu bewegen.
So riet Blattert etwa, keine unbekannten Anrufe anzunehmen, niemals Links aus unbekannten Nachrichten zu öffnen und auf unseriöse Mitteilungen nicht zu antworten. Auch bei zweifelhaften WhatsApp-Gruppen empfahl er, diese zu verlassen – am besten nach einer klaren Ansage, dass man mit den Inhalten nichts zu tun haben möchte.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Tatsache, dass Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen häufig größere Schwierigkeiten haben, Risiken oder manipulative Verhaltensweisen online zu erkennen. „Das Internet bietet viele Chancen, aber auch Risiken“, betonte Nathalie Stahl, Psychologin der Werkstatt Hohenroth. Ziel der Veranstaltung sei es gewesen, diese Gefahren bewusst zu machen.
Die Mitarbeiter der Werkstatt nahmen das Angebot interessiert an, beteiligten sich rege und berichteten, vieles Neues gelernt zu haben. Stahl dankte der Polizei für die wertvolle Präventionsarbeit und unterstrich, wie wichtig solche Maßnahmen für die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung sind.