Die Nachrichten aus der ukrainischen Partnerstadt Lutsk sorgen auch in Schweinfurt für große Betroffenheit. Am 13. Mai kam es infolge des anhaltenden Ukrainekriegs zu mehreren Explosionen in der westukrainischen Stadt. Nach aktuellem Stand wurden dabei mehrere Menschen verletzt. Todesopfer sind bislang nicht bekannt.
Die Stadt Schweinfurt verfolgt die Entwicklung mit großer Sorge. Oberbürgermeister Ralf Hofmann hat bereits Kontakt zur Stadtverwaltung in Lutsk aufgenommen und den Menschen vor Ort Solidarität ausgesprochen.

„Die Nachrichten aus unserer Partnerstadt erfüllen uns mit großer Sorge. Unsere Gedanken sind bei den Menschen vor Ort, bei den Verletzten und ihren Angehörigen. Wir hoffen sehr, dass sich die Lage nicht weiter verschärft“, erklärte Hofmann in einem Schreiben an die Verantwortlichen in Lutsk.
Nach Angaben der Stadtverwaltung steht Schweinfurt weiterhin in engem Austausch mit den Ansprechpartnern in der ukrainischen Partnerstadt und beobachtet die aktuelle Entwicklung aufmerksam.
Die Verbindung zwischen Schweinfurt und Lutsk besteht seit dem Jahr 2022. Zunächst wurde eine formlose Solidaritätspartnerschaft ins Leben gerufen, um humanitäre Hilfe zu leisten und Unterstützung für die Zeit nach dem Krieg zu ermöglichen. Im darauffolgenden Jahr wurde die offizielle Städtepartnerschaft zwischen beiden Städten beschlossen.
Weitere Informationen zur Städtepartnerschaft stellt die Stadt Schweinfurt bereit.