Schonungens Bürgermeister Stefan Rottmann übernimmt neue Aufgaben auf bayerischer Ebene. Nach der Neukonstituierung des Bayerischen Städtetags wurde er in den Digitalausschuss und den Umweltausschuss des kommunalen Spitzenverbandes gewählt.
Als Bürgermeister und stellvertretender Landrat kennt Rottmann die Herausforderungen der Kommunalpolitik aus der Sicht einer Gemeinde und des Landkreises. In den beiden Fachgremien kann er künftig Erfahrungen aus der kommunalen Praxis einbringen und die Interessen des ländlichen Raums vertreten.
Digitalisierung als kommunale Zukunftsaufgabe
Im Digitalausschuss beschäftigt sich Rottmann mit einem Themenfeld, das nahezu alle Bereiche des kommunalen Handelns betrifft. Dazu zählen digitale Verwaltungsangebote für die Bürger, der Ausbau der digitalen Infrastruktur, die IT-Sicherheit und eine moderne Organisation der Verwaltung.
Insbesondere kleinere und mittlere Kommunen stehen vor der Aufgabe, digitale Angebote effizient, sicher und bürgernah umzusetzen. Gleichzeitig müssen die dafür notwendigen technischen und finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden.
Rottmann will seine Erfahrungen aus Schonungen in die bayernweite Diskussion einbringen und dabei besonders die Situation der Städte und Gemeinden im ländlichen Raum berücksichtigen.
Umwelt- und Klimaschutz im Fokus
Auch im Umweltausschuss stehen zahlreiche kommunale Herausforderungen auf der Tagesordnung. Dazu gehören der Klimaschutz, die Anpassung an die Folgen des Klimawandels, der Hochwasserschutz, die Energieversorgung und der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Ökologische Ziele müssen dabei mit den finanziellen und praktischen Möglichkeiten der Kommunen vereinbar sein. Nach Ansicht Rottmanns benötigen besonders kleinere Gemeinden verlässliche Rahmenbedingungen und Unterstützung bei der Umsetzung. Eigene Erfahrungen bringt er unter anderem im Bereich der Altlastensanierung mit.
Stimme für Schonungen und die Region
Durch die Mitarbeit in den beiden Ausschüssen erhält Rottmann die Möglichkeit, kommunale Themen aus Schonungen, dem Landkreis Schweinfurt und der Region Unterfranken stärker in die Diskussion auf bayerischer Ebene einzubringen.
„Ich freue mich über das Vertrauen und auf die neuen Aufgaben. Sowohl die Digitalisierung als auch der Umwelt- und Klimaschutz werden unsere Kommunen in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen. Entscheidend ist, dass Lösungen gefunden werden, die auch in kleineren Städten und Gemeinden praktisch umsetzbar und finanzierbar sind“, erklärt Rottmann.
Der Bayerische Städtetag hatte sich nach seiner Vollversammlung im Juli 2026 neu aufgestellt. Seine Fachgremien bereiten kommunalpolitische Positionen vor und bringen die Erfahrungen sowie die Anliegen der Mitgliedskommunen in die landespolitische Diskussion ein.
