Ein wichtiges Zeichen der Solidarität: Die Stadt Schweinfurt hat einen neuen Mercedes-Minibus mit mechanischer Rollstuhlrampe an ihre ukrainische Partnerstadt Lutsk übergeben. Das Fahrzeug soll insbesondere mobilitätseingeschränkten und kriegsversehrten Menschen zugutekommen.
Der Minibus bietet Platz für bis zu neun Personen oder alternativ für vier bis sechs Rollstuhlfahrer und ermöglicht damit einen deutlich verbesserten Transport im Alltag sowie in medizinischen und sozialen Einrichtungen.
Unterstützung in schwierigen Zeiten
Die Übergabe erfolgte am 21. April 2026 im Rahmen eines internationalen Projekts zur Unterstützung ukrainischer Kommunen. Ziel ist es, die Versorgung und den Bevölkerungsschutz vor Ort nachhaltig zu stärken.
„Uns ist es ein besonderes Anliegen, der Bevölkerung – insbesondere den vielen Kriegsinvaliden – in der Ukraine zu helfen und bedarfsgerecht zu unterstützen“, betonte Oberbürgermeister Sebastian Remelé. Mit dem Projekt wolle Schweinfurt ein klares Zeichen der Solidarität mit der Partnerstadt Lutsk setzen.
Internationale Zusammenarbeit als Grundlage
Das Projekt wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gefördert. Es ist Teil der Initiative „Verbesserung des Bevölkerungsschutzes in kommunalen Partnerschaften mit der Ukraine“.
Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag sowie der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW).
Konkrete Hilfe vor Ort
Mit dem neuen Fahrzeug wird die Mobilität für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, deutlich verbessert. Gerade in Kriegszeiten ist dies ein wichtiger Beitrag zur medizinischen Versorgung und sozialen Teilhabe.
Die Stadt Schweinfurt unterstreicht mit der Übergabe einmal mehr die Bedeutung internationaler Partnerschaften und die Verantwortung, in Krisenzeiten konkret zu helfen.
