Nach dem Auswärtssieg in Miesbach war die Mission am Faschingsdienstag klar: Die Mighty Dogs wollten im heimischen Icedome den Matchpuck nutzen, die Viertelfinalserie entscheiden und den Halbfinaleinzug perfekt machen. Doch der TEV Miesbach hielt dagegen – und nahm nach einer offensiv geführten, torreichen Partie den Sieg mit nach Oberbayern. Am Ende unterlagen die Schweinfurter mit 5:7.
Videobotschaft sorgt für Gänsehaut – starker Start der Mighty Dogs
Schon vor dem ersten Bully gab es großen Jubel im Icedome: Tomas Cermak verkündete per Videobotschaft nach drei Jahren am Main vorzeitig seine Vertragsverlängerung um zwei weitere Spielzeiten. Mit Rückenwind erwischte der ERV den besseren Start und ging in der 9. Minute in Führung: Cermak legte quer auf Josef Dana, der zum 1:0einschob.
Doch Miesbach antwortete prompt. Einen Schuss von Matej Pekr parierte Leon Pöhlmann zunächst, den Abpraller verwertete Felix Feuerreiter zum Ausgleich. Schweinfurt blieb offensiv gefährlich und ging durch Konstantin Melnikow erneut in Führung. Auch diese hielt nicht lange: Im Powerplay traf Feuerreiter zum 2:2.
Kurz vor der Pause schlugen die Hausherren nochmals zurück. Arturs Homjakovs wurde direkt vor dem Tor gefoult, brachte die Scheibe im Fallen jedoch sehenswert im Netz unter – mit einer 3:2-Führung ging es in die erste Drittelpause.
Zweites Drittel kippt das Spiel – Miesbach dreht die Partie
Der Start in Abschnitt zwei verlief zunächst nach Plan. Ein frühes Powerplay nutzte erneut Melnikow zum 4:2. Doch dann übernahm Miesbach das Kommando – und nutzte vor allem das starke zweite Drittel, um die Partie zu drehen.
Petr Gulda verkürzte, Feuerreiter traf zum dritten Mal und stellte auf 4:4. Schweinfurt hatte danach die Chance, in Überzahl wieder voranzugehen – doch ein Schuss von Homjakovs landete nur am Pfosten.
Stattdessen nutzten die Gäste eine Unordnung im Schweinfurter Wechselspiel eiskalt aus: Gulda traf zur 4:5-Führung, wenig später sogar zum 4:6. Daraufhin wechselte Schweinfurt im Tor: Benny Roßberg kam für Pöhlmann.
Schlussdrittel: Schweinfurt kommt ran – aber der Ausgleich fällt nicht
Im letzten Abschnitt warfen die Mighty Dogs nochmals alles in die Waagschale. Früh traf Georg Pinsack zum 5:6 und brachte die Hoffnung zurück. Schweinfurt erspielte sich weitere gute Möglichkeiten, hatte ein Powerplay und setzte in der Schlussphase auch mit zusätzlichem Feldspieler alles auf eine Karte.
Doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Stattdessen traf Feuerreiter Sekunden vor der Sirene ins leere Tor und stellte den 5:7-Endstand her.

Nächste Chance am Freitag – Fanclubs organisieren Busfahrt
Jetzt heißt es: Mund abwischen und erneut angreifen. Am kommenden Freitag um 20 Uhr bietet sich in Miesbach die nächste Gelegenheit, die Serie zu entscheiden. Gute Nachricht: Petr Pohl ist nach seiner Strafe wieder spielberechtigt.
Für alle Fans, die das Team auswärts unterstützen möchten, organisieren die Schweinfurter Fanclubs erneut eine Busfahrt.
Gemeinsam ein letztes Mal nach Miesbach!
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Wann: 20.02.2026
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Treffpunkt 1: Penderparkplatz Münnerstadt, 14:15 Uhr
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Treffpunkt 2: Icedome, 14:45 Uhr
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Fahrpreis: 20 Euro
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Für Verpflegung im Bus ist gesorgt
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Anmeldung: 0172 9744908 sowie über Facebook, Instagram oder WhatsApp (Schweinfurter Plärrdeifl)
Statistik
Tore
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1:0 (08:45) ERVS – Dana (Cermak, Donins)
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1:1 (11:14) TEVM – Feuerreiter (Pekr, Asselin)
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2:1 (12:04) ERVS – Melnikow (Adam, Asmus)
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2:2 (16:29) TEVM – Feuerreiter (PP) (Asselin, Merl)
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3:2 (19:12) ERVS – Homjakovs (Dana, Cermak)
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4:2 (22:15) ERVS – Melnikow (PP) (Krumpe, Kleider)
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4:3 (25:32) TEVM – Gulda (Grabmaier, Ehliz)
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4:4 (28:35) TEVM – Feuerreiter (Pekr)
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4:5 (33:01) TEVM – Gulda (Grabmaier)
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4:6 (35:38) TEVM – Gulda (Kuhn, Merl)
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5:6 (42:14) ERVS – Pinsack (Kleider, Bares)
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5:7 (59:49) TEVM – Feuerreiter (ENG) (Grabmaier, Kuhn)
Strafen
Schweinfurt 6 Min // Miesbach 6 Min
