Team des Onkologischen Zentrums im Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt nach erfolgreicher DKG-Zertifizierung.
Das Onkologische Zentrum am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt bündelt Fachwissen aus mehreren Disziplinen – die Deutsche Krebsgesellschaft bestätigte die Qualität per Zertifizierung. Foto: Indre Leikert / Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt

Spitzenmedizin in Schweinfurt: Leopoldina erhält DKG-Zertifizierung für Onkologisches Zentrum

Schweinfurt -

Das Leopoldina-Krankenhaus hat einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: Das neu gegründete Onkologische Zentrum wurde gemeinsam mit allen angeschlossenen Organkrebszentren erfolgreich nach den strengen Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert.

Die unabhängige Prüfung bestätigt die hohe Behandlungsqualität, die strukturierte Zusammenarbeit der Fachdisziplinen und die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten.

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Im Rahmen eines umfassenden Audits bewerteten externe Expertinnen und Experten unter anderem medizinische Standards, interdisziplinäre Abläufe, Dokumentation sowie die Einbindung der Patientinnen und Patienten. Das Ergebnis: Alle geprüften Zentren erfüllten die Anforderungen der DKG vollständig. Besonders hervorgehoben wurden die klare Organisation, die fachliche Kompetenz und der ausgeprägte Teamgeist.

Optimale Krebsversorgung unter einem Dach

Mit dem zertifizierten Onkologischen Zentrum bündelt das Leopoldina die Kompetenzen seiner seit Jahren etablierten Organkrebszentren. Dazu zählen das Brustkrebszentrum, Darmkrebszentrum, gynäkologische Krebszentrum sowie das Prostatakrebszentrum. Ergänzt wird das Angebot durch das Pankreaskarzinomzentrum sowie das im Aufbau befindliche Nieren- und Harnblasenkrebszentrum.

Ziel ist eine koordinierte, leitliniengerechte und ganzheitliche Versorgung aus einer Hand.

Ein zentraler Bestandteil ist dabei der interdisziplinäre Verbund: Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen arbeiten eng zusammen. Jeder Krankheitsfall wird in einer interdisziplinären Tumorkonferenz individuell besprochen, um die bestmögliche Therapie festzulegen. Auch niedergelassene Haus- und Fachärzte sind aktiv eingebunden, um die Behandlung mitzugestalten.

Mehr als medizinische Therapie

Neben der medizinischen Versorgung bietet das Onkologische Zentrum umfassende Unterstützungsangebote. Dazu gehören psychoonkologische Begleitung, sozialrechtliche Beratung, seelsorgerische Unterstützung sowie palliativmedizinische Angebote.

Starkes Signal für die Region

„Die Zertifizierung als Onkologisches Zentrum ist eine Bestätigung unserer langjährigen Arbeit und zugleich ein Auftrag für die Zukunft“, erklärt Prof. Dr. med. Stephan Kanzler, Chefarzt der Medizinischen Klinik 2, der das Zentrum leitet.

Unterstützt wird er dabei von PD Dr. med. Reinhart Sweeney (Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie) sowie Dr. med. Hans Reinel (leitender Oberarzt Medizinische Klinik 2 und MVZ) als stellvertretende Zentrumsleitungen. Als Zentrumskoordinatorin ist Elisabeth Göbel (Oberärztin Medizinische Klinik 2) benannt.

Leopoldina-Geschäftsführer Jürgen Winter betont: „Die Zertifizierung bestätigt unseren Anspruch, onkologische Spitzenmedizin mit einer menschlich zugewandten Versorgung zu verbinden.“ Besonders wichtig sei, dass die Auditorinnen und Auditoren nicht nur die medizinische Qualität und klare Strukturen, sondern vor allem die enge, bereichsübergreifende Zusammenarbeit der Teams hervorgehoben hätten.

Mit der Zertifizierung setzt das Leopoldina-Krankenhaus damit ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte, vernetzte und sowohl ambulant wie stationär hochwertige onkologische Versorgung in der Region.

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