Mighty Dogs Schweinfurt im Playoff-Halbfinale gegen HC Landsberg im Icedome
Intensive Szene im Icedome: Die Mighty Dogs Schweinfurt kämpfen im ersten Halbfinalspiel der Playoff-Serie gegen den HC Landsberg um jeden Puck. Foto: Verein

1,7 Sekunden vor Schluss! Mighty Dogs erzwingen Overtime und siegen im Halbfinal-Krimi

Schweinfurt -

Was für ein Playoff-Abend im Icedome: Die Mighty Dogs Schweinfurt haben das erste Halbfinalspiel der Best-of-7-Serie gegen den HC Landsberg mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen. 1,7 Sekunden vor dem Ende rettete Arturs Homjakovs sein Team in die Overtime – Tomas Cermak sorgte wenig später für die Entscheidung.

Erstmals seit langer Zeit finden in Schweinfurt wieder Playoff-Halbfinalspiele statt – und die 1.581 Zuschauer im Icedome bekamen vom ersten Bully an hochklassiges, intensives Eishockey geboten.

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Traumstart nach 34 Sekunden

Die Hausherren starteten mit enormem Tempo. Bereits nach 34 Sekunden bediente Tomas Cermak in einer Zwei-auf-eins-Situation Arturs Homjakovs, der per Direktabnahme zum 1:0 traf. Landsberg fand nach rund zehn Minuten besser ins Spiel, hielt dagegen – und die Partie entwickelte sich zu einem Duell auf Augenhöhe.

Effizientes Powerplay auf beiden Seiten

Im zweiten Drittel nutzte Landsberg seine Stärke im Powerplay zum 1:1-Ausgleich durch Reicheneder. Doch auch das Schweinfurter Überzahlspiel funktionierte: Nur sechs Sekunden dauerte das zweite Powerplay, ehe Dzerods Alksnis die Scheibe per Direktabnahme in den Winkel setzte – 2:1.

Kurz vor der Pause glich Callaghan für die Gäste erneut aus.

Rückstand – und dann die letzten Sekunden

Im Schlussdrittel ging Landsberg erstmals in Führung. Die Mighty Dogs rannten an, doch Landsbergs Goalie Borst hielt stark.

90 Sekunden vor dem Ende nahm Coach Waßmiller Leon Pöhlmann vom Eis. Die Zeit lief gnadenlos herunter – bis Petr Pohl stark vorbereitete und Homjakovs mit noch 1,7 Sekunden auf der Uhr zum 3:3 traf. Der Icedome explodierte.

Cermak entscheidet in der Overtime

In der Verlängerung behielten die Schweinfurter die Nerven. Nach einem schnellen Gegenangriff legte Petr Pohl quer auf Tomas Cermak – 4:3, Spiel eins geht an Schweinfurt.


Blick auf Spiel zwei

Am Sonntag (19 Uhr) geht es in Landsberg weiter. Während Schweinfurt die Serie ausbauen möchte, will der HC Landsberg vor heimischer Kulisse ausgleichen.

Das nächste Heimspiel steigt am Freitag, 6. März, um 20 Uhr im Icedome.


📊 Spielstatistik

Tore:
1:0 Homjakovs (00:34)
1:1 Reicheneder (24:50)
2:1 Alksnis (30:53, PP)
2:2 Callaghan (36:26)
2:3 Heß (41:42)
3:3 Homjakovs (59:58)
4:3 Cermak (61:55)

Strafen: Schweinfurt 2 Min. // Landsberg 6 Min.
Zuschauer: 1.581 (+469 bei SpradeTV)

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