Die beiden Geschäftsführer Marco Kuhn und Christoph Bläser empfingen die Vertreter der Stadt und informierten über die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Einbindung des früher unter dem Namen bb-net media GmbH bekannten Unternehmens in die international tätige Econocom-Gruppe.
Schweinfurter Unternehmen bereitet jährlich 120.000 IT-Geräte auf
Econocom Remarketing hat sich auf die professionelle Wiederaufbereitung und Vermarktung gebrauchter IT-Hardware spezialisiert. Am Standort Schweinfurt werden jährlich rund 120.000 Geräte bearbeitet, die überwiegend aus ausgelaufenen Leasingverträgen stammen.
Die gebrauchten Computer, Laptops, Tablets und Monitore werden angekauft, technisch geprüft, aufbereitet und anschließend wieder vermarktet. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Laptops. Geräte der höchsten Qualitätskategorie erhalten das unternehmenseigene Siegel „ecotech“.
Darüber hinaus gehört Econocom Remarketing zu den von Microsoft autorisierten Refurbishern. Damit ist das Schweinfurter Unternehmen Teil eines ausgewählten Kreises von Betrieben, die gebrauchte IT-Geräte im Rahmen eines entsprechenden Microsoft-Programms wiederaufbereiten.
Aus bb-net media wird Econocom Remarketing
Eine wesentliche Veränderung in der Unternehmensentwicklung erfolgte im Januar 2025. Seitdem ist die europäische Econocom-Gruppe mit 80 Prozent an dem Schweinfurter Unternehmen beteiligt.
Seit Juli 2026 tritt der Standort unter dem Namen Econocom Remarketing GmbH auf. Die Umfirmierung macht die Zugehörigkeit zur internationalen Unternehmensgruppe auch nach außen sichtbar.
Durch die Einbindung in den Konzern eröffnen sich neue Möglichkeiten für die weitere Entwicklung. Gleichzeitig bleibt die langjährige Erfahrung des Schweinfurter Betriebs in der Wiederaufbereitung gebrauchter IT-Hardware erhalten.
Geschäftsführer bekennen sich zum Wirtschaftsstandort Schweinfurt
Im Gespräch mit den Vertretern der Stadt betonten die beiden Geschäftsführer Marco Kuhn und Christoph Bläser die Bedeutung des regionalen Standorts und der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.
„Wir schätzen den engen Austausch mit der Stadt Schweinfurt und bekennen uns klar zum Standort. Gerade in herausfordernden Zeiten gilt es, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, Chancen zu nutzen und unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft zu leisten“, erklärten die Geschäftsführer.
Neben den wirtschaftlichen Perspektiven wurden auch die Rahmenbedingungen für Unternehmen in Schweinfurt und die Bedeutung nachhaltiger Geschäftsmodelle diskutiert.
Oberbürgermeister sieht Verbindung von Wirtschaft und Nachhaltigkeit
Oberbürgermeister Ralf Hofmann würdigte bei seinem Besuch insbesondere die Verbindung von Digitalisierung, wirtschaftlicher Entwicklung und Ressourcenschonung.
„Econocom Remarketing zeigt beispielhaft, wie sich wirtschaftliche Stärke, Digitalisierung und Nachhaltigkeit miteinander verbinden lassen. Die Wiederaufbereitung von IT-Geräten leistet einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und stärkt zugleich den Wirtschaftsstandort Schweinfurt“, erklärte Hofmann.
Auch Wirtschafts- und Finanzreferentin Dr. Anna-Barbara Keck sieht in der Entwicklung des Unternehmens Chancen für den Standort. Der Wandel von bb-net zu Econocom Remarketing zeige, wie regionale Unternehmen von internationalen Partnerschaften profitieren können.
Wiederaufbereitung von IT-Geräten schont Ressourcen
Die professionelle Wiederaufbereitung gebrauchter Computer und anderer IT-Geräte, das sogenannte IT-Refurbishment, ist ein Bestandteil der Kreislaufwirtschaft.
Durch die technische Überprüfung, Instandsetzung und erneute Vermarktung können Geräte länger genutzt werden. Das kann den Bedarf an neu produzierter Hardware reduzieren und dazu beitragen, Rohstoffe und Ressourcen einzusparen.
Mit jährlich rund 120.000 bearbeiteten Geräten ist die
