Ehrenamt als wichtige Stütze der Gesellschaft
Ob Nachbarschaftshilfe, kirchliches Engagement, Sportverein oder die Pflege öffentlicher Grünanlagen: Ohne freiwillige Helfer wäre das gesellschaftliche Leben in vielen Gemeinden des Landkreises Schweinfurt kaum vorstellbar.
Beim Empfang für ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger würdigte Landrat Florian Töpper insgesamt 46 Persönlichkeiten, die sich seit vielen Jahren und teilweise sogar seit Jahrzehnten unentgeltlich für ihre Mitmenschen einsetzen.
Die Geehrten waren zuvor von den jeweiligen Landkreisgemeinden vorgeschlagen worden.
Landrat Florian Töpper: „Sie sind Vorbild und Ansporn für andere“
Im Rahmen der Feierstunde überreichte Landrat Töpper den anwesenden Ehrenamtlichen persönliche Urkunden und sprach ihnen den Dank des Landkreises Schweinfurt sowie der Gemeinden aus.
„Die kommunale Familie weiß Ihr herausragendes Engagement sehr zu schätzen. Vieles, was unsere Gemeinschaft ausmacht und zusammenhält, wäre ohne Menschen wie Sie nicht denkbar. Sie sind damit Vorbild und gleichzeitig Ansporn für andere“, betonte Töpper.
Mit der Veranstaltung soll insbesondere jenen Menschen Anerkennung entgegengebracht werden, deren Engagement häufig im Hintergrund stattfindet und dennoch für das Zusammenleben vor Ort von großer Bedeutung ist.
Feierlicher Empfang in der Alten Kirche in Schonungen
Für die musikalische Begleitung der Ehrungsveranstaltung sorgten die „Galderschummer Schlapperflicker“.
Im Anschluss an die Urkundenverleihung kamen die Geehrten sowie Vertreter der Kommunalpolitik zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen. Dabei bot sich Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und das vielfältige ehrenamtliche Engagement im Landkreis näher kennenzulernen.
Diese 42 Ehrenamtlichen wurden in Schonungen persönlich geehrt
Die folgenden Bürger wurden beim Empfang in der Alten Kirche ausgezeichnet:
- Matthias Paul (Bergrheinfeld)
- Lydia Zinner (Dingolshausen-Bischwind)
- Sigrid Angerer (Dittelbrunn)
- Dieter Rößner (Hambach)
- Sabine Nöth (Sömmersdorf)
- Elisabeth Trott (Sömmersdorf)
- Inge Stöcklein (Frankenwinheim)
- Peter Krückel (Geldersheim)
- Herbert Kimmel (Gerolzhofen)
- Bruno Steger (Gerolzhofen)
- Ulrike Radler (Gerolzhofen)
- Günter Hack (Schweinfurt, für Gochsheim)
- Jürgen Hartwig (Schweinfurt, für Gochsheim)
- Magdalena Schickram (Gochsheim)
- Walter Wegner (Grafenrheinfeld)
- Elisabeth Ankenbrand (Grettstadt)
- Alexander Eckert (Grettstadt-Untereuerheim)
- Franz Häusner (Kolitzheim)
- Arnold Heß (Kolitzheim-Herlheim)
- Bernhard Scheder (Lülsfeld)
- Thomas Pfister (Michlau i. Steigerwald-Altmannsdorf)
- Willi Groha (Oberschwarzach)
- Alexander Karg (Poppenhausen)
- Astrid Buntrock-Suttles (Poppenhausen-Kützberg)
- Ingeborg Wegner (Röthlein)
- Erwin Weigler (Röthlein-Heidenfeld)
- Gerald Gleichmann (Schonungen)
- Tobias Heupel (Hausen)
- Ernst Rösch (Reichmannshausen)
- David Crider (Schwanfeld)
- Marlene Ludwig (Schwebheim)
- Herrmann Krauss (Sennfeld)
- Erich Wenzel (Sennfeld)
- Manfred Dietz (Stadtlauringen)
- Rainer Fuchs (Sulzheim-Vögnitz)
- Manuela Metz (Üchtelhausen)
- Emilie Brehm (Waigolshausen-Teilheim)
- Cilly Wischer (Waigolshausen-Hergolshausen)
- Oswald Drenkard (Wasserlosen-Wülfershausen)
- Richard Hümmer (Werneck-Schnackenwerth)
- Konrad Klein (Werneck-Schraudenbach)
- Hiltrud Neubert (Werneck-Mühlhausen)
Vier weitere Ehrenamtliche erhalten ihre Urkunden nachträglich
Nicht alle ausgezeichneten Persönlichkeiten konnten persönlich am Empfang teilnehmen. Vier Geehrte waren am Veranstaltungsabend verhindert.
Ihre Urkunden werden ihnen durch die jeweiligen Heimatgemeinden überreicht:
- Franziska Dietz (Geldersheim)
- Brigitte Diemer (Wipfeld)
- Katja Heinisch (Grafenrheinfeld)
- Gerhard Faulstich (Wasserlosen-Greßthal)
Ehrenamtsempfang findet alle zwei Jahre statt
Der Landkreis Schweinfurt richtet seinen Empfang für ehrenamtlich engagierte Bürger alle zwei Jahre aus.
Die Auswahl der zu ehrenden Persönlichkeiten erfolgt auf Vorschlag der 29 Landkreisgemeinden. Abhängig von ihrer Einwohnerzahl können die Kommunen jeweils zwischen einer und drei Personen nominieren.
Mit der Auszeichnung möchte der Landkreis deutlich machen, welchen Stellenwert freiwilliges Engagement für das gesellschaftliche Zusammenleben hat und wie wichtig Menschen sind, die ihre Zeit und Kraft dauerhaft für andere einsetzen.