Fans der Mighty Dogs Schweinfurt sorgen mit blau-weißen Fahnen im Icedome für stimmungsvolle Kulisse beim Bayernliga-Klassiker gegen Pfaffenhofen.
Blau-weiße Choreografie im Icedome: Die Fans der Mighty Dogs sorgten beim Heimspiel gegen den EC Pfaffenhofen für starke Unterstützung. Foto: Verein

Drei Minuten reichen: Mighty Dogs drehen Klassiker vor starker Kulisse

Schweinfurt -

Über 1.000 Zuschauer im Icedome erlebten am Freitagabend einen echten Bayernliga-Klassiker, der lange Zeit auf Messers Schneide stand. Erst in den letzten drei Minuten entschieden die Mighty Dogs die Partie gegen den EC Pfaffenhofen deutlich für sich und feierten am Ende einen 6:2-Heimsieg.

Die Gäste aus der Hallertau machten den Hausherren das Leben von Beginn an schwer. Zwar starteten die Mighty Dogs engagiert und erspielten sich früh erste Chancen, doch Pfaffenhofens Torhüter Steven Catelin präsentierte sich in Bestform. Auch defensiv agierten die Gäste diszipliniert und ließen nur wenige klare Abschlüsse zu.

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Den ersten Treffer des Abends erzielte dennoch der ECP. In der 13. Minute profitierte Anton Seidel von einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor und schob zur 0:1-Führung für die Gäste ein. Die Antwort der Mighty Dogs ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In Überzahl stand Josef Dana nach einem Schuss von Tomas Cermak goldrichtig und lenkte den Puck zum 1:1-Ausgleich ins Netz. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.

Im zweiten Abschnitt blieb die Partie weiterhin intensiv und ausgeglichen. Beide Teams erspielten sich Möglichkeiten, doch sowohl Catelin als auch Schweinfurts Torhüter Benny Roßberg verhinderten weitere Treffer. Erst in der 38. Minute gelang den Mighty Dogs die Führung: Petr Pohl nutzte ein Zuspiel von Renarts Alksnis und Kristers Donins und traf präzise ins rechte obere Eck zum 2:1.

Auch im Schlussdrittel dominierten zunächst Spannung und Taktik. Schweinfurt hatte früh die große Chance auf das 3:1, scheiterte jedoch am Pfosten. Auf der Gegenseite trafen auch die Gäste nur das Gestänge. Zehn Minuten vor dem Ende nutzte Pfaffenhofens Topscorer Jan Tlacil eine Unachtsamkeit in der Defensive der Mighty Dogs und glich zum 2:2 aus.

Alles deutete nun auf eine Verlängerung hin – doch dann folgte die entscheidende Phase. Drei Minuten vor Schluss war es Verteidiger Kristers Donins, der nach Zuspiel von Alksnis und Kevin Heckenberger in Stürmermanier zum umjubelten 3:2 traf. Dieser Treffer brach den Widerstand der Gäste. Nur Sekunden später erhöhte Arturs Homjakovs auf 4:2, ehe Pavel Bares und erneut Petr Pohl den Spielstand binnen kürzester Zeit auf 6:2 schraubten.

Das Endergebnis fiel letztlich um einige Tore zu hoch aus, denn Pfaffenhofen lieferte über weite Strecken ein starkes Auswärtsspiel ab. Dennoch belohnten sich die Mighty Dogs für ihre Geduld und Effizienz in der Schlussphase mit drei wichtigen Punkten – und bescherten ihren Fans einen Heimsieg kurz vor Weihnachten.

Bereits am Sonntag steht das letzte Spiel vor Heiligabend an. Dann gastieren die Mighty Dogs bei den Devils Ulm. Rund 300 Fans aus Schweinfurt werden die Mannschaft begleiten und für Heimspielatmosphäre sorgen. Bully ist um 18 Uhr. Beide Vereine weisen darauf hin, dass der Gästeblock ausverkauft ist und eine Anreise ohne Ticket nicht empfohlen wird.


Statistik

Tore:

0:1 (12:08) ECP – Seidel (Vrana, Tlacil)
1:1 (17:15) ERVS – Dana (5-4) (Cermak, Krumpe)
2:1 (37:41) ERVS – Pohl (Alksnis, Donins)
2:2 (50:36) ECP – Tlacil (Vrana, Leonhardt)
3:2 (57:04) ERVS – Donins (Heckenberger, Alksnis)
4:2 (57:52) ERVS – Homjakovs (Heckenberger, Asmus)
5:2 (58:00) ERVS – Bares (Melchior, Krumpe)
6:2 (59:13) ERVS – Pohl (Dana, Alksnis)

Strafen: Mighty Dogs 8 Minuten / EC Pfaffenhofen 16 Minuten
Zuschauer: 1.077 im Icedome / 101 Buchungen auf SpradeTV

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