Schweinfurt: Spieler des FC Schweinfurt 05 nach Spiel – Trainer Victor Kleinhenz freigestellt
Der FC Schweinfurt 05 trennt sich trotz Aufstieg von Trainer Victor Kleinhenz – auch Co-Trainer Gregor Opfermann wurde freigestellt. Schweinfurt NEWS

Schweinfurt – Paukenschlag beim FC 05: Aus für Trainer Kleinhenz trotz Aufstieg

Schweinfurt -

Am späten Faschingsdienstag ist es beim FC Schweinfurt 05 zu einem überraschenden Personalbeben gekommen: Cheftrainer Victor Kleinhenz und Co-Trainer Gregor Opfermann wurden mit sofortiger Wirkung freigestellt. Das berichtet die Main-Post am frühen Morgen des Aschermittwochs. Eine offizielle Stellungnahme des Vereins lag zunächst nicht vor.

Kleinhenz hatte die Schnüdel erst vor wenigen Monaten als Meister zurück in den Profifußball geführt. Trotzdem endet seine Amtszeit nun abrupt. Der 34-Jährige besitzt nach Medienberichten noch einen Vertrag bis 2027, wurde jedoch beurlaubt. Auch von ihm gab es am Mittwoch zunächst keine öffentliche Reaktion.

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Wie es sportlich weitergeht, ist ebenfalls noch nicht offiziell bestätigt. Das Training soll bis auf Weiteres voraussichtlich Gerd Klaus leiten. Der 55-Jährige war bereits von 2012 bis 2018 Trainer des FC 05, arbeitete später kurzzeitig als Sportleiter und ist in dieser Saison seit einigen Monaten als Berater beim Verein tätig.

Anders als Kleinhenz äußerte sich Opfermann bereits zu seiner Freistellung. Der Co-Trainer, der unter anderem für Varianten bei Standardsituationen verantwortlich war, zeigte sich zwar vom Zeitpunkt überrascht, erklärte den Schritt jedoch als nachvollziehbar. Gegenüber der Main-Post sagte der Sportjurist: „Ich bin stolz auf den Verein, dass er so lange ruhig und besonnen agiert hat. Chapeau an die Spieler und das Trainerteam, dass man gegen so viele starke Gegner wie Cottbus, Wiesbaden und Ingolstadt trotz der Rahmenbedingungen 90 Minuten auf Augenhöhe agiert hat. Ich wünsche dem FC 05 ein glückliches Händchen und viele Punkte.“

Gerade Letzteres war zuletzt das große Problem: Zum Zeitpunkt der Trennung hatte Schweinfurt in der 3. Liga erst zehn Punkte geholt – eine äußerst schwache Bilanz. Bereits im Winter sollen sich die Verantwortlichen demnach auch mit einem möglichen Wiederabstieg in die Regionalliga beschäftigt haben.

Zuletzt häuften sich die enttäuschenden Ergebnisse. Am 18. Spieltag verlor der FC 05 ein wichtiges Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten TSV Havelse mit 2:3. Eine Woche später folgte ein deutliches 0:4 gegen Aue. Das 1:1 gegen den FC Ingolstadt am vergangenen Sonntag war schließlich das letzte Spiel unter dem Trainerduo Kleinhenz und Opfermann.

Wie es beim FC Schweinfurt 05 nun konkret weitergeht – und wer dauerhaft übernimmt – dürfte in den kommenden Tagen entschieden werden.

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