„Hier klingt’s mir gut“ ist ein Projekt des Allgemeinen Cäcilienverbandes für Deutschland. Gefördert wird es durch den Bundesmusikverband Chor & Orchester, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie die Aktion Mensch.
Auszeichnung nach der gemeinsamen Probe
Die feierliche Verleihung fand im Anschluss an die wöchentliche Probe der Blaskapelle statt. Diese wurde an dem Tag durch den Gastspieler Gerhard Cäsar vom Nordbayerischen Musikbund bereichert.
Ralf Schuband, Kreis-Chorleiter aus Fürth und Kurator von „Hier klingt’s mir gut“, überreichte die Auszeichnung. Er würdigte damit das Engagement der Blaskapelle für gelebte Inklusion und den besonderen Gemeinschaftsgeist innerhalb des Ensembles.
„Macht weiter so, haltet zusammen und werbt weitere Mitglieder mit diesem besonderen Prädikat“, gab Schuband den Musikern mit auf den Weg.
Musikalische Teilhabe fördern
Mit dem Prädikat soll die musikalische Teilhabe von Menschen mit Behinderung gefördert werden. Das Projekt verfolgt das Ziel, unterschiedliche Menschen mithilfe der Musik zusammenzubringen. Gleichzeitig sollen Chöre, Orchester und Musikvereine dabei unterstützt werden, Mitglieder aus bislang wenig berücksichtigten Personenkreisen zu gewinnen.
Für die inklusive Blaskapelle Augsfeld ist die Auszeichnung deshalb nicht nur eine besondere Anerkennung für das bisherige Engagement. Sie ist zugleich ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg auch in Zukunft mit viel Herzblut fortzusetzen.
Blaskapelle besteht seit 47 Jahren
Der Leiter der Blaskapelle, Konrad Schneider, bedankte sich im Namen der gesamten Gruppe für die Auszeichnung. „Musik kennt keine Grenzen, und wir sind stolz auf jeden Auftritt“, sagte Schneider.
Auch Werkstattleiter Harald Waldhäuser hob die lange Geschichte des Ensembles hervor: „Die inklusive Blaskapelle Augsfeld besteht bereits seit 47 Jahren und wir freuen uns über jedes einzelne Mitglied.“
Zu den Gästen der Verleihung gehörten außerdem der stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Schweinfurt, Werner Kraus, sowie die Leiterin des Geschäftsbereichs Arbeit, Julia Pfister. Gemeinsam lauschten sie den Stücken der Blaskapelle. Auf dem musikalischen Programm standen unter anderem die „SMS-Polka“ und Melodien aus „Star Wars“.
