Mighty Dogs Schweinfurt im Finalspiel im Icedome beim Bully vor ausverkaufter Zuschauerkulisse
Intensive Atmosphäre im Schweinfurter Icedome: Die Mighty Dogs kämpfen im zweiten Finalspiel vor über 1.600 Zuschauern um jeden Puck. Foto: Verein

Drama im Icedome: Mighty Dogs kämpfen stark – und stehen am Ende trotzdem mit leeren Händen da

Schweinfurt -

Die Mighty Dogs liefern im zweiten Finalspiel eine starke Leistung ab, müssen sich am Ende jedoch knapp dem EHC Königsbrunn geschlagen geben.

Mehr als 1.600 Zuschauer sorgten für eine beeindruckende Kulisse im Schweinfurter Icedome – das erste Final-Heimspiel seit rund 14 Jahren hatte alles, was ein Endspiel ausmacht: Tempo, Intensität und Emotionen. Und die Mighty Dogs präsentierten sich im Vergleich zum ersten Spiel deutlich verbessert.

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Von Beginn an trat das Team um Kapitän Kevin Heckenberger selbstbewusst auf, setzte klare Zeichen mit aggressivem Forechecking und körperbetontem Spiel. Früh ergaben sich erste Chancen, doch die Präzision im Abschluss fehlte noch. Nach einer starken Anfangsphase belohnte sich Schweinfurt schließlich: Kristers Donins brachte die Hausherren mit einem Schuss von der blauen Linie in Führung. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten.

Auch im zweiten Drittel entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Nach dem zwischenzeitlichen Rückstand zeigte Schweinfurt Moral: Heckenberger glich aus, wenig später brachte Tomas Cermak die Mighty Dogs erneut in Führung. Doch Königsbrunn nutzte individuelle Fehler eiskalt aus und stellte den Spielstand wieder auf Unentschieden.

Im Schlussdrittel lag die Führung mehrfach in der Luft. Besonders bitter: Ein Penalty für Schweinfurt konnte nicht verwandelt werden, und auch eine doppelte Überzahl blieb ohne Torerfolg. Stattdessen schlugen die Gäste eiskalt zu – Marco Sternheimer erzielte rund vier Minuten vor Schluss den entscheidenden Treffer.

Trotz eines engagierten Auftritts, großer Moral und zahlreicher Torchancen blieb der verdiente Lohn aus. Am Ende waren es erneut kleine Fehler, die den Unterschied machten.

Die Finalserie steht damit 2:0 für den EHC Königsbrunn.

Bereits am Dienstag, 24. März, um 20 Uhr geht es mit Spiel 3 weiter. Die Mighty Dogs stehen nun unter Zugzwang und wollen den Anschluss in der Serie herstellen. Das nächste Heimspiel steigt am Freitag, 27. März, ebenfalls um 20 Uhr im Icedome.


Statistik

Tore:

  • 1:0 (07:56) ERVS – Donins K. (Alksnis D., Cermak T.)
  • 1:1 (12:01) EHCKB – Turcotte H. (Lorraine J., Rodrigues S.)
  • 1:2 (20:58) EHCKB – Turcotte H. (Lorraine J.)
  • 2:2 (21:25) ERVS – Heckenberger K. (Melnikow K., Asmus A.)
  • 3:2 (22:54) ERVS – Cermak T. (Homjakovs A., Dana J.)
  • 3:3 (27:48) EHCKB – Lorraine J. (4-5)
  • 3:4 (56:01) EHCKB – Sternheimer M.

Strafen:
Schweinfurt 6 Minuten // Königsbrunn 6 Minuten

Zuschauer:
1.602 (+ 361 bei SpradeTV)

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