Ein gemeldeter Gefahrstoffaustritt hat in den frühen Morgenstunden des 31. März einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften im Schweinfurter Maintal ausgelöst.
Gegen 01:15 Uhr rückten die Einsatzkräfte in die Lodonstraße aus. Aus einem dort abgestellten Lkw, der mit Stückgut beladen war, trat eine zunächst unbekannte Flüssigkeit aus. Aufgrund der vorliegenden Ladeliste konnte nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Gefahrstoff handelt.
Die Einsatzkräfte gingen entsprechend vorsichtig vor. Die Erkundung der Lage sowie das Entladen des Fahrzeugs erfolgten unter Einsatz von Chemikalienschutzanzügen und Atemschutzgeräten.
Aus Sicherheitsgründen wurden die Fahrer umliegender Lastwagen während des Einsatzes vorübergehend evakuiert.
Im weiteren Verlauf konnte ein beschädigter Transportbehälter als Ursache festgestellt werden. Der austretende Stoff wurde nach Prüfung als ungefährlich eingestuft. Die Leckage wurde durch die Feuerwehr abgedichtet.
Eine Gefahr für die Bevölkerung sowie für die nahegelegene Bundesautobahn A70 bestand zu keiner Zeit.
Großeinsatz mit vielen Kräften
Im Einsatz waren neben der Ständigen Wache der Feuerwehr Schweinfurt auch mehrere weitere Einheiten, darunter die Freiwillige Feuerwehr, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung, die Werkfeuerwehr SKF, der ABC-Erkunder Werneck sowie die Freiwillige Feuerwehr Grafenrheinfeld.
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch einen Fachberater des THW, die Polizei sowie den Rettungsdienst, der zusätzlich mit einer Gefahrstoffeinheit aus dem Landkreis Haßberge vor Ort war.
Fazit
Der Einsatz zeigt, wie wichtig ein schnelles und koordiniertes Vorgehen bei möglichen Gefahrstofflagen ist. Dank des professionellen Einsatzes aller Beteiligten konnte die Situation zügig unter Kontrolle gebracht werden.