Baustellensicherheit Schild mit Warnhinweisen Arbeitsschutz Schweinfurt Workers Memorial Day IG BAU
Sicherheit geht vor – auf der Baustelle und an jedem Arbeitsplatz: Zum Workers’ Memorial Day ruft die IG BAU Mainfranken dazu auf, Gefahren frühzeitig zu erkennen und „Stopp“ zu sagen. Foto: IG BAU, Florian Göricke

Schweinfurt – Gedenkminute zum Workers’ Memorial Day für mehr Arbeitsschutz

Schweinfurt -

Am kommenden Dienstag, 28. April, sind Beschäftigte in Schweinfurt dazu aufgerufen, um 12 Uhr eine Gedenkminute einzulegen. Damit soll an Menschen erinnert werden, die durch Arbeitsunfälle oder berufsbedingte Erkrankungen zu Schaden gekommen sind.

Anlass ist der internationale Gedenktag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz – der „Workers’ Memorial Day“. Die Industriegewerkschaft BAU (IG BAU) Mainfranken appelliert in diesem Zusammenhang an alle Beschäftigten, aktiv auf mögliche Gefahren im eigenen Arbeitsumfeld zu achten.

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„Es ist wichtig, über Risiken am Arbeitsplatz zu sprechen. Jeder Unfall ist einer zu viel. Arbeitssicherheit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Muss“, betont Michael Groha. Arbeitgeber dürften beim Schutz ihrer Mitarbeiter keinesfalls sparen.

Dabei gehe es um eine Vielzahl möglicher Gefahren: vom Sturz auf der Baustelle über den Umgang mit gefährlichen Maschinen bis hin zu gesundheitsschädlichen Stoffen wie Asbest. Aber auch psychische Belastungen spielten eine zunehmend wichtige Rolle – etwa durch hohen Arbeitsdruck oder Stress im Büroalltag.

Unter dem diesjährigen Motto „Sag ‚Stopp!‘, wenn es gefährlich ist“ ruft die IG BAU dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und Missstände offen anzusprechen. Ein konkreter Ansatz ist der „Wo lauern Gefahren?“-Check direkt im eigenen Betrieb.

Ein zentrales Zeichen wird zudem in Würzburg gesetzt: Dort findet am Dienstag um 18 Uhr die bundesweit zentrale Gedenkveranstaltung statt. Die IG BAU lädt zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Marienkapelle am Marktplatz ein.

„Es geht darum, an die Menschen zu erinnern, die bei der Arbeit ihr Leben verloren oder ihre Gesundheit dauerhaft geschädigt haben“, so Michael Groha. Gleichzeitig solle die Veranstaltung ein klares Signal setzen: Arbeits- und Gesundheitsschutz müssen im Berufsleben oberste Priorität haben.

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