Bushaltestelle mit callheinz-Hinweis im Landkreis Schweinfurt als Symbolbild für den erweiterten Bedarfsverkehr und den öffentlichen Nahverkehr.
Mit „callheinz auf Linie“ erweitert der Landkreis Schweinfurt ab Juni 2026 sein Nahverkehrsangebot um feste Verbindungen für Pendlerinnen, Pendler und Seniorinnen sowie Senioren. Symbolfoto: KI-generiert

Landkreis Schweinfurt reagiert auf Bürgerwünsche: callheinz fährt auf festen Strecken

Lkr. Schweinfurt -

Der Landkreis Schweinfurt erweitert zum 1. Juni 2026 sein Nahverkehrsangebot. Mit dem neuen Konzept „callheinz auf Linie“ wird der Bedarfsverkehr künftig auf zwei festgelegten Strecken zu festen Zeiten verkehren. Ziel ist es, insbesondere den Pendlerverkehr sowie die Nahmobilität im Landkreis weiter zu stärken.

Hintergrund der Erweiterung sind zahlreiche Rückmeldungen aus der Bevölkerung nach der Fahrplanumstellung im Dezember 2025. In einigen Bereichen waren Busverbindungen weggefallen, weshalb nun gezielt zusätzliche Mobilitätsangebote geschaffen werden.

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Die Buchung erfolgt weiterhin wie gewohnt über die App, telefonisch oder über die Website von callheinz. Neu ist jedoch, dass die Fahrzeuge zu festgelegten Zeiten auf definierten Linien unterwegs sind. Gefahren wird ausschließlich nach vorheriger Buchung und nur zu den tatsächlich gebuchten Haltestellen.

Das erste Angebot richtet sich insbesondere an Pendlerinnen und Pendler aus dem nördlichen Bereich der Gemeinde Üchtelhausen. Die neue Verbindung verknüpft werktags Ebertshausen, Hesselbach, Hoppachshof und Thomashof mit Schweinfurt-Deutschfeld und soll dort einen zuverlässigen Anschluss an die Stadtbuslinie 100 ermöglichen.

Die erste Fahrt startet morgens um 6:25 Uhr ab Ebertshausen, eine weitere folgt um 7:25 Uhr. Die Rückfahrten ab Schweinfurt Deutschfeld Friedhof erfolgen um 16:15 Uhr und 17:15 Uhr.

Eine zweite neue callheinz-Linie stärkt die Mobilität im Raum Vasbühl. Diese Verbindung richtet sich insbesondere an Menschen, die Fahrten für Arztbesuche, Einkäufe oder Anschlüsse an Bus und Bahn benötigen. Davon sollen vor allem Seniorinnen und Senioren profitieren.

Die Linie verbindet Schwemmelsbach, Vasbühl, Stettbach und Eckartshausen mit Werneck sowie dem Bahnhof Waigolshausen. Die erste Fahrt startet um 8:45 Uhr in Schwemmelsbach, eine weitere folgt um 9:45 Uhr. Die Rückfahrten ab Waigolshausen erfolgen um 14:45 Uhr und 15:45 Uhr.

Der Landkreis betont, dass für das neue Angebot kein zusätzliches Fahrzeug benötigt wird. Die eingesetzten Fahrzeuge werden zeitweise aus dem bisherigen Free-Floating-System herausgenommen und anschließend wieder dort eingesetzt. Damit sollen Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz gewährleistet bleiben.

Das Angebot wird zunächst testweise eingeführt und fortlaufend anhand der Nutzungszahlen bewertet. Ziel ist es, den Nahverkehr flexibel an den tatsächlichen Bedarf der Fahrgäste anzupassen.

Weitere Informationen gibt es online unter:

callheinz – Informationen und Buchung

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