Angesichts der anhaltenden Hitze und Trockenheit hat die Regierung von Unterfranken für Samstag, 11. Juli 2026, und Sonntag, 12. Juli 2026, erneut eine vorsorgliche Luftbeobachtung zur Waldbrandbekämpfung angeordnet. Betroffen ist der gesamte Regierungsbezirk Unterfranken.
Hohe Gefahr durch Hitze und Trockenheit
Die aktuelle Wetterlage mit langen Sonnenstunden und sehr hohen Temperaturen sorgt nach Einschätzung der Behörden für eine hohe Waldbrandgefahr. Besonders gefährdet sind nicht nur Waldflächen, sondern auch offene, unbeschattete Bereiche mit trockenem Gras und abgestorbener Vegetation.
Da am sonnigen Wochenende zudem viele Menschen in Wäldern und der freien Natur unterwegs sein werden, steigt nach Angaben der Regierung das Risiko für Brände zusätzlich.
Bevölkerung soll besonders vorsichtig sein
Die Regierung von Unterfranken appelliert eindringlich an die Bevölkerung, in Waldgebieten äußerst umsichtig zu handeln. Offenes Feuer sowie Rauchen im Wald oder in Waldnähe sollten unbedingt unterlassen werden, um Brände zu vermeiden.
Beobachtungsflüge auf zwei Routen
Die Luftbeobachtung findet jeweils in den Nachmittagsstunden statt – also während der höchsten Gefährdungszeiten.
In Unterfranken werden zwei Flugrouten geflogen:
- Westroute: Start von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt
- Ostroute: Start von den Flugplätzen Schweinfurt-Süd und Haßfurt
Die eingesetzten Luftbeobachter achten nicht nur auf mögliche Waldbrände, sondern auch auf Hinweise auf Borkenkäferbefall sowie auf besondere Verkehrslagen.
Ehrenamtliche Piloten im Einsatz
Die tatsächlichen Einsatzkosten der Luftbeobachtung trägt die Regierung von Unterfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Flüge werden von ehrenamtlichen Pilotinnen und Piloten der Luftrettungsstaffel Bayern durchgeführt.
Weitere Informationen zur Waldbrandüberwachung und zur Luftrettungsstaffel Bayern stellt die Regierung von Unterfranken auf ihren Internetseiten zur Verfügung.
