Spendenübergabe mit VR-Brille und Venenfinder an die Klinik für Kinder und Jugendliche des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt.
Stefan Stapf, Vorsitzender des Fördervereins (rechts), und Dr. Johannes Herrmann (2. von rechts), Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche, freuen sich über die Spende von Alvin (links) und Yousif (2. von links) Shakor. Foto: Julia Schüler

Spende für Kinderklinik Schweinfurt: Neue Technik sorgt für weniger Angst und mehr Sicherheit

Schweinfurt -

Die Klinik für Kinder und Jugendliche am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt kann sich über eine Spende im Gesamtwert von 2.500 Euro freuen. Alvin und Yousif Shakor von der Shakor Vermögensverwaltung eGbR stellten über den Förderverein des Krankenhauses eine VR-Brille sowie ein Venenmodell (Sonotrain Venenfinder) zur Verfügung. Ziel ist es, die Behandlung für junge Patientinnen und Patienten schonender zu gestalten und gleichzeitig die medizinische Ausbildung weiter zu verbessern.

Besseres Training für schwierige Venenpunktionen

Mit dem Sonotrain Venenfinder erhält das medizinische Team eine realitätsnahe Trainingsmöglichkeit für die sonographisch gestützte Punktion von Venen und die Anlage von Venenkathetern. Diese Methode wird insbesondere bei schwierigen Venenverhältnissen eingesetzt und gewinnt auch in der Kindermedizin zunehmend an Bedeutung.

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Durch regelmäßiges Training können Ärztinnen und Ärzte die Technik sicher beherrschen und Eingriffe für die kleinen Patientinnen und Patienten erleichtern.

„Gerade bei Kindern möchten wir belastende Situationen so kurz und schonend wie möglich gestalten. Durch das Training am Venenmodell können Abläufe verbessert, Fehlpunktionen reduziert und damit auch Stress und Schmerzen für die jungen Patientinnen und Patienten verringert werden“, erklärt Dr. med. Johannes Herrmann, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche.

VR-Brille lenkt Kinder während der Behandlung ab

Ergänzt wird die Spende durch eine VR-Brille mit der Mixed-Reality-Anwendung FrédARico RIDE. Sie blendet fantasievolle Erlebniswelten in die reale Umgebung ein und hilft Kindern dabei, sich während belastender Untersuchungen oder Behandlungen abzulenken.

Dabei bleiben Eltern sowie das medizinische Personal jederzeit sichtbar und ansprechbar, sodass Sicherheit und Kommunikation erhalten bleiben.

Förderverein unterstützt über die Regelversorgung hinaus

Der Förderverein des Leopoldina-Krankenhauses sieht in der Spende einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Patientenversorgung.

„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende. Sie ermöglicht es uns erneut, das Leopoldina-Krankenhaus mit ergänzenden Anschaffungen zu unterstützen, die über die medizinische Regelversorgung hinausgehen und den Klinikalltag für Patientinnen und Patienten spürbar erleichtern“, betont Stefan Stapf, Vorsitzender des Fördervereins.

Unterstützung für die jüngsten Patienten

Auch Yousif Shakor erläutert die Beweggründe für das Engagement:

„Wenn wir dazu beitragen können, dass Kinder im Krankenhaus weniger Angst und Belastung erleben, ist das eine besonders sinnvolle Unterstützung. Es freut mich sehr, die wichtige Arbeit der Klinik für Kinder und Jugendliche auf diesem Weg fördern zu können.“

Mit der Spende profitieren sowohl die medizinischen Fachkräfte durch bessere Trainingsmöglichkeiten als auch die jungen Patientinnen und Patienten, deren Behandlung künftig noch sicherer, schonender und kindgerechter gestaltet werden kann.

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