Bayern startet Förderaufruf für mehr Bewegung
Bayern stellt bis zu eine Million Euro für innovative Projekte bereit, die Menschen zu mehr Bewegung motivieren. Foto: KI-generiert / Symbolbild

Bayern stellt bis zu eine Million Euro für neue Bewegungsprojekte bereit

Region -

Der Freistaat Bayern startet einen neuen Förderaufruf für innovative Projekte, die Menschen zu mehr Bewegung motivieren. Insgesamt stehen bis zu eine Million Euro zur Verfügung. Auch Kommunen, Vereine und Einrichtungen aus der Region Schweinfurt können sich beteiligen.

Der Förderaufruf trägt den Titel „Bayern in Bewegung – Bewegungsförderung weiterdenken“ und ist Bestandteil des bayerischen Masterplans Prävention. Projektskizzen können ab sofort beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eingereicht werden.

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Zwei Projekte sollen ausgewählt werden

Nach Angaben des Bayerischen Gesundheitsministeriums sollen bis zu zwei Einzel- oder Verbundprojekte ausgewählt werden. Die Förderung ist über einen Zeitraum von maximal 36 Monaten möglich.

Gesucht werden innovative Vorhaben mit hoher Reichweite und nachhaltiger Wirkung. Die Projekte sollen einen messbaren Beitrag zur Bewegungsförderung leisten, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und konkrete Maßnahmen für die Praxis enthalten. Vorgesehen sind außerdem eine angemessene Evaluation und Qualitätssicherung. Das Gesundheitsministerium nennt auf der offiziellen Förderseite sämtliche Anforderungen.

Wer kann eine Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind nichtkommerzielle juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts. Dazu gehören insbesondere:

  • Kommunen
  • Vereine
  • Wohlfahrtsorganisationen
  • wissenschaftliche Einrichtungen
  • Einrichtungen des Gesundheitswesens

Auch gemeinsame Vorhaben mehrerer Partner können gefördert werden. Kommerzielle Organisationen dürfen sich an einem Verbundprojekt beteiligen, können jedoch nicht dessen koordinierende Verantwortung übernehmen.

Bis zu 500.000 Euro je Projekt

Pro ausgewähltem Projekt stehen maximal 500.000 Euro zur Verfügung. Die Förderquote beträgt höchstens 90 Prozent. Die Projektträger müssen daher einen Eigenanteil von mindestens zehn Prozent aufbringen und die Gesamtfinanzierung nachweisen.

Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen haben. Ein Projektstart ist erst nach der Förderentscheidung und frühestens zum 1. März 2027 möglich.

Projektskizzen bis 16. Oktober einreichen

Das Bewerbungsverfahren erfolgt in zwei Stufen. Zunächst muss bis spätestens 16. Oktober 2026 eine Projektskizze eingereicht werden. Darin sollen unter anderem Zielsetzung, Zielgruppen, Kooperationspartner, geplante Maßnahmen, Evaluation und voraussichtliche Ausgaben dargestellt werden.

Ausgewählte Bewerber werden anschließend aufgefordert, einen vollständigen Förderantrag vorzulegen. Dieser muss spätestens am 5. Februar 2027 eingereicht werden. Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und die erforderliche Vorlage gibt es beim Präventionsfonds Bayern.

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