Wildschwein auf einer Straße, im unscharfen Hintergrund steht ein Quad – symbolische Darstellung eines Wildunfalls bei Fladungen.
Ein Wildschwein auf der Fahrbahn, im Hintergrund ein Quad: Symbolbild zum Wildunfall bei Fladungen. Foto: KI-generiert

Wildunfall bei Fladungen: Quadfahrer kollidiert mit Wildschwein und wird verletzt

Lkr. Rhön-Grabfeld -

Ein 22-jähriger Quadfahrer ist am Sonntagabend bei einem Wildunfall auf der Kreisstraße NES 30 zwischen Fladungen und Sands leicht verletzt worden. Der junge Mann kollidierte mit einem Wildschwein und kam anschließend von der Fahrbahn ab. Am Quad entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.

Gegen 20.10 Uhr war der 22-Jährige mit seinem Quad auf der Kreisstraße zwischen Fladungen und Sands unterwegs. Nach Angaben der Polizei querte plötzlich ein Wildschwein die Fahrbahn.

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Der Quadfahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Infolge der Kollision kam er von der Straße ab und zog sich leichte Verletzungen zu.

Das Wildschwein lief nach dem Unfall davon. Der zuständige Jagdpächter wurde verständigt und mit der Nachsuche nach dem Tier beauftragt.

Rund 10.000 Euro Schaden am Quad

Am Fahrzeug entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.

Mit Beginn der Herbstzeit weist die Polizei Unterfranken zugleich auf die steigende Gefahr von Wildunfällen und zusätzlichen Risiken durch schlechtere Witterungs- und Straßenverhältnisse hin.

Polizei: Geschwindigkeit den Bedingungen anpassen

Regen, nasses Laub und verschmutzte Fahrbahnen können die Haftung der Reifen deutlich reduzieren und den Bremsweg verlängern. Autofahrer sollten deshalb ihre Geschwindigkeit an Witterung und Straßenzustand anpassen und für Fahrten ausreichend Zeit einplanen.

Besondere Aufmerksamkeit ist auf Landstraßen und in waldreichen Gebieten erforderlich.

Vorsicht bei Wildwechsel

Gerade in Bereichen, die mit dem Verkehrszeichen „Wildwechsel“ gekennzeichnet sind, sollten Verkehrsteilnehmer mit plötzlich auftauchenden Tieren rechnen.

Die Polizei empfiehlt deshalb eine angepasste Geschwindigkeit und erhöhte Aufmerksamkeit. Taucht Wild am Straßenrand auf, sollte frühzeitig das Tempo reduziert werden.

Bei schlechter Sicht Abblendlicht einschalten

Auch die Beleuchtung spielt in der dunkleren Jahreszeit eine wichtige Rolle. Bei Nebel, Regen oder Schneefall sollten Autofahrer auch tagsüber mit Abblendlicht fahren.

Besondere Vorsicht gilt bei Fahrzeugen mit Lichtautomatik. Diese erkennt schlechte Sichtverhältnisse bei Tageslicht nicht in jeder Situation zuverlässig und schaltet deshalb möglicherweise nicht automatisch auf Abblendlicht um.

Fußgänger und Radfahrer sollten gut sichtbar sein

In der Dunkelheit können insbesondere dunkel gekleidete Fußgänger und Radfahrer leicht übersehen werden. Autofahrer sollten deshalb vorausschauend fahren und jederzeit damit rechnen, dass Personen die Fahrbahn überqueren.

Fußgängern und Radfahrern empfiehlt die Polizei helle und möglichst reflektierende Kleidung.

Rechtzeitig an geeignete Bereifung denken

Die Polizei rät außerdem dazu, rechtzeitig auf eine für winterliche Straßenverhältnisse geeignete Bereifung zu achten und das Reifenprofil zu kontrollieren.

Die bekannte Faustregel „von O bis O – Oktober bis Ostern“ kann dabei als Orientierung dienen. Eine starre gesetzliche Winterreifen-Zeitspanne gibt es in Deutschland allerdings nicht; entscheidend sind die jeweiligen winterlichen Straßenverhältnisse.

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