Heilwasser vorübergehend nicht verfügbar
Während der Spülmaßnahmen steht das Heilwasser des Luitpoldsprudels „alt“ weder beim Heilwasserausschank in der Brunnenhalle noch an den öffentlichen Entnahmestellen zur Verfügung.

Die Arbeiten dienen der langfristigen Sicherung der Heilwasserversorgung. Im Inneren der Leitung können sich mit der Zeit Eisenablagerungen bilden, die den Transport des Heilwassers beeinträchtigen.
Ohne regelmäßige Reinigung könnten sich die Ablagerungen so stark ausbreiten, dass die Leitung langfristig verstopft und das Heilwasser nicht mehr von der Quelle nach Bad Kissingen transportiert werden kann.
Um dies zu verhindern, wird die Leitung alle zwei bis drei Jahre gespült.
Fränkische Saale kann sich vorübergehend verfärben
Im Zuge der Arbeiten kann es zu einer vorübergehenden Verfärbung der Fränkischen Saale kommen.
Die Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH betont ausdrücklich, dass diese Verfärbung unbedenklich ist. Für die Spülung wird ausschließlich Trinkwasser verwendet. Negative Auswirkungen auf die Umwelt sind nach Angaben des Unternehmens nicht zu erwarten.
Besucher und Spaziergänger entlang der Fränkischen Saale müssen sich daher nicht wundern, wenn sich das Wasser während der Arbeiten zeitweise anders färbt als gewohnt.
Wiederaufnahme erst nach erfolgreicher Wasserprüfung
Wann der Luitpoldsprudel „alt“ wieder für Trinkkuren zur Verfügung steht, ist derzeit noch offen.
Nach Abschluss der Spülarbeiten werden zunächst Wasserproben entnommen. Diese werden vom Institut Dr. Nuss untersucht.
Erst wenn sämtliche Analysen abgeschlossen sind und die erforderlichen Prüfungen erfolgreich verlaufen sind, kann das Heilwasser wieder zum Trinken freigegeben werden.
Ein konkreter Termin für die Wiederaufnahme des Ausschanks lässt sich deshalb noch nicht nennen.
Die Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH kündigte an, Gäste und Einheimische zu informieren, sobald das Heilwasser wieder uneingeschränkt verfügbar ist.
Andere Heilquellen bleiben geöffnet
Für Besucher, die eine Trinkkur in Bad Kissingen durchführen möchten, gibt es weiterhin Alternativen.
Die anderen zur Trinkkur geeigneten Heilwässer der Kurstadt stehen während der gesamten Spül- und Untersuchungsphase unverändert zur Verfügung.
Dazu gehören der Rakoczy-Brunnen, der Pandur-Brunnen und der Max-Brunnen. Deren Heilwasser kann wie gewohnt beim Ausschank in der Brunnenhalle sowie an den öffentlichen Entnahmestellen genutzt werden.
Die Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH bittet Gäste und Einheimische um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.
Die regelmäßigen Reinigungsarbeiten sollen sicherstellen, dass auch künftig Heilwasser aus dem Luitpoldsprudel „alt“ zuverlässig nach Bad Kissingen transportiert werden kann.