Ausbildungstruck der bayerischen Metall- und Elektroindustrie auf dem SKF-Werksgelände in Schweinfurt mit Verantwortlichen beim Medientermin.
Der neu gestaltete Ausbildungstruck der bayerischen Metall- und Elektroindustrie machte für zwei Wochen wieder auf dem Werksgelände von SKF Station. Beim Medientermin präsentierten sich (von links) Christian Büttner (Teamleitung Ausbildung bei SKF), Lena Rau (SKF-Ausbildungsleiterin), Henriette Dinkel (Geschäftsführerin GbF Schweinfurt), Johanna Wiedenmann-Nemes (Leiterin GbF Berufsorientierung) Anna Krimmel (Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin SKF) und Thomas Burkhardt (Geschäftsführer Finanzen SKF). Foto: SKF/Holger Laschka

Cool, modern, zukunftssicher: SKF zeigt Schülern Ausbildung zum Anfassen

Schweinfurt -

Rund 500 Acht- und Neuntklässlerinnen und -klässler aus 17 Schulen der Region Main-Rhön haben beim dritten Gastspiel des Ausbildungstrucks der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie auf dem Gelände von SKF in Schweinfurt verschiedene Ausbildungsberufe kennengelernt. Der Truck stand zwei Wochen lang direkt vor dem SKF-Trainingscenter – und bot Berufsorientierung zum Anfassen.

Der „alte Bekannte“ präsentierte sich nach einem optischen Update außen bunt und modern, im Inneren weiterhin technisch auf dem neuesten Stand: Unter anderem mit einer programmierbaren Fräsmaschine sowie einem steuerbaren Multifunktions-Roboter. Die Botschaft war klar: Eine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie ist „cool, modern und zukunftssicher“.

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Nach der Infotour konnten die Jugendlichen im Trainingscenter von SKF selbst praktisch arbeiten und ein Fertigungsstück bearbeiten. Damit wurde der Besuch nicht nur informativ, sondern auch erlebbar.

SKF: Ausbildung als Grundlage für Fachkräftesicherung

SKF-Arbeitsdirektorin und Geschäftsführungsmitglied Anna Krimmel betonte die Bedeutung der betrieblichen Ausbildung für den Fachkräftebedarf des Unternehmens. „Durch die Kombination aus Grundausbildung in unserem modernen Trainingscenter, theoretischem Unterricht in der Schule und dem praktischen Einsatz schon während der Ausbildung in unserer Produktion erhalten wir am Ende begehrte Allrounder mit SKF-spezifischen Kenntnissen“, so Krimmel.

Gerade in Fertigungsbereichen sei eine bedarfsgerechte Ausbildung entscheidend – auch in Zeiten, in denen sich die Industrie in Deutschland und besonders in Schweinfurt neu aufstelle.

Besonderheit 2026: Bewerbung für September noch möglich

Für das Jahr 2026 gibt es bei SKF eine Besonderheit: Neuntklässlerinnen und Neuntklässler der Mittelschulen können sich in zwei Ausbildungsberufen ausnahmsweise bereits für den Ausbildungsstart am 1. September dieses Jahres bewerben. Möglich ist dies unter anderem in den Bereichen Zerspanung, Industriemechanik und Mechatronik.

Das Bewerbungsportal unter www.skf.de/karriere ist noch bis Ende Februar geöffnet. Das Ausbildungsteam um Leiterin Lena Rau und Teamleiter Ausbildung Christian Büttner hofft auf motivierte Bewerberinnen und Bewerber.

GbF organisiert – Verbände unterstützen

Organisiert wurde das Tagesangebot bereits im dritten Jahr von der Gesellschaft zur beruflichen Förderung (GbF). Johanna Wiedenmann-Nemes, Leiterin Berufsorientierung, erklärte: „Wenn Schülerinnen und Schüler selbst an Maschinen arbeiten, Roboter steuern und mit Ausbilderinnen und Ausbildern ins Gespräch kommen, wird Berufsorientierung lebendig.“

GbF-Geschäftsführerin Henriette Dinkel ergänzte, Ziel sei es, jungen Menschen frühzeitig realistische und attraktive Berufsperspektiven aufzuzeigen. Die wiederholte Durchführung zeige den Bedarf und den nachhaltigen Nutzen der Maßnahme.

Unterstützt wird das Projekt vom Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie (bayme vbm), der die Trucks zur Verfügung stellt. Thomas Weber, Geschäftsführer für die Region Unterfranken, brachte das Engagement auf den Punkt: „Wir zeigen Jugendlichen dadurch frühzeitig die ausgezeichneten Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierewege in den Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie auf.“

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