Rund 60 Ruhestörungen beschäftigen die Polizei
In der Nacht von Samstag, 31. Oktober, auf Sonntag, 1. November 2026, feierten zahlreiche Menschen in Unterfranken Halloween. Vielerorts kamen Gruppen zusammen, um gemeinsam und teilweise ausgelassen bis in die Nacht zu feiern.
Die Polizei verzeichnete dabei rund 60 Ruhestörungen. Diese machten den größten Anteil der polizeilichen Einsätze aus. Teilweise wurden im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten auch Böller gezündet.
Zwei Schwerverletzte durch Böller in Würzburg
Ein besonders schwerwiegender Vorfall ereignete sich in Würzburg. Dort erlitten zwei Menschen beim Zünden eines Böllers schwere Verletzungen.
Weitere Einzelheiten zu den Umständen des Vorfalls oder zum Gesundheitszustand der Verletzten teilte die unterfränkische Polizei in ihrer ersten Halloween-Bilanz nicht mit.
Sachbeschädigungen und körperliche Auseinandersetzungen
Neben den Ruhestörungen mussten die Polizeibeamten auch wegen verschiedener Straftaten und Streitigkeiten einschreiten.
Nach Angaben der unterfränkischen Polizei bewegte sich die Zahl der Einsätze wegen Sachbeschädigungen, Streitigkeiten und körperlicher Auseinandersetzungen jeweils im niedrigen zweistelligen Bereich.
In einzelnen Fällen wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Polizei mit verstärkten Kräften im Einsatz
Um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten, war die unterfränkische Polizei während des Halloween-Abends und in der Nacht zum Sonntag verstärkt im gesamten Regierungsbezirk präsent.
Die Beamten kontrollierten das Geschehen und griffen bei Ruhestörungen sowie Auseinandersetzungen ein.
Halloween-Nacht insgesamt weitgehend friedlich
Trotz der zahlreichen Einsätze fällt die Bilanz der unterfränkischen Polizei überwiegend positiv aus. Die meisten Halloween-Feiern verliefen friedlich und ohne größere Zwischenfälle.
Überschattet wurde die Nacht allerdings von dem schweren Böllerunfall in Würzburg, bei dem zwei Menschen schwere Verletzungen erlitten.