Die Organisatoren des Schulstreiks gegen die Wehrpflicht in Schweinfurt haben sich mit einem gemeinsamen Statement zur Berichterstattung rund um die Veranstaltung geäußert. Die Jugendorganisationen erklärten, dass bestimmte Gruppierungen weder an der Organisation noch an der Durchführung des Schulstreiks beteiligt gewesen seien.
In der Stellungnahme betonen die Linksjugend Solid Schweinfurt Main-Rhön sowie die SDAJ Schweinfurt, sie seien die Hauptorganisatoren des Protestes gewesen. Gleichzeitig widersprechen sie Darstellungen, wonach der Deutsche Freidenker-Ortsverband Schweinfurt/Würzburg oder der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg an der Organisation beteiligt gewesen seien.
Nach Angaben der Jugendorganisationen hätten die genannten Gruppen weder organisatorische Aufgaben übernommen noch Redebeiträge beim Schulstreik erhalten. Zudem distanzierten sich die Veranstalter ausdrücklich von „der verschwörungstheoretischen Szene und ihrem Umfeld“.
In dem veröffentlichten Statement heißt es weiter, der Schulstreik sei von zwei sozialistischen Jugendorganisationen organisiert worden, um Jugendliche im Protest gegen Wehrpflicht und Kriegspropaganda zu unterstützen.
Die Organisatoren fordern nun eine öffentliche Klarstellung der aus ihrer Sicht fehlerhaften Darstellung in den Berichten verschiedener Medien.
Eine Reaktion der betroffenen Organisationen oder der genannten Medien lag zunächst nicht vor.
